Was Sie über Depotspritzen wissen sollten
Wie bei allen hormonellen Verhütungsmethoden kann es bei den Depotspritzen zu unerwünschten Wirkungen wie Kopfschmerzen, Depression, Abnahme der sexuellen Lust und Gewichtszunahme kommen. Bei etwa 80 Prozent der Frauen kommt es zu Beginn der Anwendung zu unregelmäßigen Durchblutungsstörungen und dauerhaften Schmierblutungen, die auch noch nach einem Jahr der Anwendung bei gut der Hälfte aller Frauen auftreten. Nach der fünften oder sechsten Injektion kann die Regelblutung ausbleiben. Auch wenn die Spritzen abgesetzt werden, besteht das Risiko, dass der Monatszyklus nicht wieder einsetzt, es also zu Unfruchtbarkeit kommt.
Daher sollten nur Frauen über 40 Jahre mit abgeschlossener Familienplanung die Depotspritzen als Verhütungsmethode in Erwägung ziehen. Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl dieser Verhütungsmethode ist Ihr Alter und die Frage, ob Sie eine Unfruchtbarkeit riskieren möchten.