Bis zu drei Monate Sicherheit

Frau steht im Türrahmen eines Badezimmers
Bei den Depotspritzen wird ein Hormonpräparat in den Gesäß- oder Oberschenkelmuskel gespritzt. Von diesem Depot aus wird der Wirkstoff langsam freigesetzt. Je nach Präparat reicht der Vorrat für einen oder drei Monate.

Bei der Einmonatsspritze wird am siebten Zyklustag eine Kombination aus Östrogenen und Gestagenen gespritzt. Wie bei der Pille beruht die Wirkung der Verhütungsmethode hauptsächlich auf der Unterdrückung des Eisprungs.

Bei der Dreimonatsspritze wird nur ein hochdosiertes Gestagen in den Muskel gespritzt. Durch das Hormon wird der Eisprung nur in den ersten vier bis acht Wochen unterdrückt. Anschließend beruht die empfängnisverhütende Wirkung darauf, dass die Gebärmutterschleimhaut nur in verringertem Maße aufgebaut wird und der Schleim im Muttermund für die Samenzellen schwerer zu durchdringen ist. Der Pearl-Index der Depotspritzen liegt bei 0,4 bis 2.