Wann Sie die Pille nicht nehmen dürfen

Einige Frauen dürfen die Pille nicht einnehmen, da sie damit ihre Gesundheit schädigen. Zum Beispiel wenn sie an hormonabhängigen Tumoren erkrankt sind oder waren, schwere Leberschäden sowie Herz-Nieren-Leiden vorliegen oder bei Erkrankungen der Hirn- oder Augengefäße. Auch bei schweren Formen des Bluthochdrucks und bei schwerer Migräne ist die Pille nicht geeignet. Gleiches gilt bei angeborenen und erworbenen Stoffwechselstörungen wie Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Natürlich darf die Pille beim Vorliegen einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Ferner kann es unerwünschte Wechselwirkungen zwischen Pille und Antibiotika geben.

Grundsätzlich sind die Nebenwirkungen aller hormonellen Verhütungsmethoden ähnlich. Abweichungen werden bei den einzelnen Präparaten, wie Depotspritzen, Hormonpflastern, Implantaten, Intra-Uterin-Systemen und Vaginalringen gesondert behandelt.

Generell gilt, dass die im Beipackzettel des Herstellers genannten Gegenanzeigen und Nebenwirkungen für das von Ihnen verwendete Produkt maßgebend sind, auch wenn sie mit den hier genannten nicht übereinstimmen sollten. Lesen Sie daher den Beipackzettel immer sorgfältig durch.