Private Vorsorge mit der Riester-Rente

Die Riester-Rente ist wie eine entfernte Verwandte: Man weiß, dass es sie gibt, kennt sie aber nicht. Dabei ist diese Form der privaten Altersvorsorge für jede Einkommensgruppe eine optimale Ergänzung zur gesetzlichen Rente.
 

Die Riester-Rente bietet konkurrenzlose Vorteile:

  • Sie garantiert bei Erreichen des Rentenalters lebenslang ein zusätzliches monatliches Einkommen.
    Mit Riester-Rente gut versorgt im Alter
  • Sie wird vom Staat durch Zulagen und Steuervergünstigungen gefördert.
  • Sie verringert als so genannte Hartz-IV-sichere Altersvorsorge nicht den Anspruch auf Arbeitslosengeld II.

Dem stehen nur wenige Nachteile gegenüber:

  • Das Einkommen aus einer Riester-Rente ist voll steuerpflichtig.
  • Wer im Alter seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt, muss die staatlichen Zulagen zurückzahlen.
  • Stirbt ein Riester-Sparer vor Erreichen des Rentenalters, kann das angesparte Geld nur auf den Riester-Vertrag des Ehepartners übertragen werden. Kinder oder andere Erben müssen die Zulagen des Staates zurückzahlen.

So funktioniert Riester

Ein weit verbreiteter Irrtum über die Riester-Rente ist, dass es sich dabei um ein einziges Produkt handelt. Tatsächlich gibt es verschiedene Geldanlagen, die das Prädikat „Riester-Rente" tragen. Das sind die Voraussetzungen, um dieses Prädikat zu bekommen:

  • Der Anleger kann frühestens mit 60 Jahren eine Rente aus seinem Riester-Produkt beziehen. Wird er gesundheitsbedingt Frührentner, kann er bereits zu diesem Zeitpunkt darauf zugreifen.
  • Lediglich 30 Prozent des angesparten Kapitals dürfen auf einen Schlag entnommen werden. Der Rest wird als lebenslange Rente bezogen.
  • Die Höhe der monatlichen Rente muss der Anbieter eines Riester-Produktes bereits bei Vertragsabschluss garantieren. Er ist verpflichtet, dem Anleger mindestens dessen selbst eingezahlten Beträge und die Zulagen des Staates auszuzahlen.

Die letzte Bedingung zeigt: Selbst wenn die Anlage überhaupt keine Erträge erwirtschaftet, bekommt der Riester-Sparer immer noch eine Rendite in Form der Zulagen des Staates sowie den Steuervorteil.