Medizinische Notfälle: Präeklampsie

Präeklampsie (EPH-Gestose):

Während man früher von einer Schwangerschaftsvergiftung sprach, benutzen Experten heute den Begriff EPH-Gestose oder Präeklampsie. EPH steht für Edema (Ödeme), Proteinuria (Eiweißausscheidung im Urin) und Hypertension (Bluthochdruck). Dabei handelt es sich um die sicht- oder messbaren Symptome dieser nur während einer Schwangerschaft auftretenden Krankheit. Präeklampsie steht für „vor den Krämpfen“ und bezieht sich auf die äußerst seltene Eskalation der Erkrankung. In dieser lebensbedrohlichen Situation kommt es zu plötzlichen Krämpfen und Bewusstlosigkeit. Wenn Sie also starke Schwellungen in den Beinen haben, weitere Körperteile wie Hände und Gesicht anschwellen und Symptome wie hoher Blutdruck, Augenflimmern, Kopfschmerzen oder Schmerzen im rechten Oberbauch auftreten, suchen Sie sofort Ihren Arzt auf.

Besonders gefährdet für Präeklampsie sind:

  • sehr junge oder ältere Erstgebärende
  • Frauen, die bereits früher Probleme mit hohem Blutdruck hatten
  •  Frauen, die familiär vorbelastet sind oder Mehrlinge erwarten
  • übergewichtige Frauen