Risikoschwangerschaften

Risikoschwangerschaft sind selten
Risikoschwangerschaft sind selten
Die meisten Babys kommen in Deutschland gesund auf die Welt. Das gilt auch für so genannte Risikoschwangerschaften. Eine Schwangerschaft ist immer dann riskant, wenn sie trotz möglicher Beeinträchtigungen wie zum Beispiel Alter oder Krankheit fortgeführt wird.

In diesen Fällen kann der Arzt eine Untersuchung des ungeborenen Kindes empfehlen (vorgeburtliche Diagnostik). Aber auch bei akuten Erkrankungen oder Unverträglichkeiten während der Schwangerschaft kann eine solche Untersuchung sinnvoll sein.

Wann spricht man von Risikoschwangerschaften? Wann sind Untersuchungen zur pränatalen Diagnostik empfehlenswert?

  • Bei Frauen, die über 35 Jahre alt sind.
  • Wenn es genetische Störungen in der Familie gibt.
  • Wenn es erblich bedingten Krankheiten gibt.
  • Wenn wiederholt Fehlgeburten aufgetreten sind.
  • Bei der so genannten psychologischen Indikation, das heißt, wenn sich die Mutter extrem vor möglichen Missbildungen fürchtet und die Schwangerschaft daher als belastet erlebt.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen invasiven Verfahren und nichtinvasiven Untersuchungsmethoden. Bei den invasiven Untersuchungen werden dem Kind Zellen oder Gewebe entnommen. Nichtinvasiv sind Untersuchungen des Blutes der Mutter sowie der Ultraschall des Kindes.