Schaumbildende Stoffe

Schaumbildende Stoffe wie Seifen, Spülmittel und Waschmittel verursachen selten Verätzungen, können jedoch beim Erbrechen schäumen. Eine mögliche Folge ist das Einatmen in die Lunge und daraus resultierende Atemstörungen.

Hat Ihr Kind Spülmittel getrunken, kann nach dem Verständigen des Notarztwagens als Sofortmaßnahme ein entblähendes Mittel wie Sab-Tropfen (aus der Apotheke) verabreicht werden. Dadurch wird verhindert, dass das Spülmittel nach oben steigt und dabei Luftröhre und Lunge schädigt.

Sofortmaßnahmen bei schaumbildenden Stoffen

Bewahren Sie selbst die Ruhe und beruhigen Sie das Kind. Geben Sie ihm nichts zu trinken, das fördert lediglich die Schaumbildung! Lassen Sie es stattdessen erbrechen und verabreichen Sie einen Esslöffel Entschäumer (z.B. Sab simplex®). Vergessen Sie nicht, die Vitalzeichen zu kontrollieren.

Bei unverändertem BAP rufen Sie rufen Sie das Giftinformationszentrum an und handeln Sie nach deren Anweisungen.

Liegen BAP-Störungen vor, treffen Sie umgehend geeignete Maßnahmen und tätigen Sie einen Notruf!