Pilzvergiftungen: Der Knollenblätterpilz

Die häufigsten Pilzvergiftungen treten durch die Zubereitung selbst gesammelter Pilze auf.

Knollenblätterpilz

Besonders der Knollenblätterpilz wird oft mit Wiesenchampignons verwechselt. Und das häufig mit tödlichem Ausgang!

Eine Vergiftung durch Knollenblätterpilzarten ist sehr charakteristisch: Nach einer Latenzphase von 6 bis 24 Stunden (im Durchschnitt sechs Stunden) stellen sich erste allgemeine Vergiftungszeichen ein.

Ohne Ankündigung kommt es zu massiven, wässrigen Durchfällen und heftigem Erbrechen, die sehr schnell zur Austrocknung des Körpers führen.

Die Folge ist ein teils lebensbedrohlicher Schockzustand. Nach einer Phase der scheinbaren Erholung kommt es nach zwei bis acht Tagen zu schweren Leber- und Nierenausfällen, an denen die Betroffenen versterben.

Nur die sofortige Krankenhauseinweisung beim ersten Auftreten von Brechdurchfällen kann den tödlichen Ausgang vermeiden! Welche Sofortmaßnahmen Sie bis zum Eintreffen des Notarztes durchführen können, erfahren Sie auf der nächsten Seite.