Gase und Dämpfe
Die Gefahr von Gasen und Dämpfen besteht in einer Lungenschädigung. Das Tückische ist, dass sich lebensbedrohliche Beschwerden bis zu 48 Stunden später entwickeln können und selten mit einem Einatmen von Gasen oder Dämpfen (zum Beispiel Rauch, Lösungsmittel) in Verbindung gebracht werden!
Auch die Dämpfe von Lampenölen, Petroleum oder flüssigem Grillkohlenanzünder können in die Lunge „kriechen“ und dort schwere Entzündungen verursachen. Bei Kleinkindern kann schon weniger als ein Gramm schwerste Lungenkomplikationen bewirken.
Vergiftungsanzeichen bei Gasen und Dämpfen
Zu den Symptomen bei einer Vergiftung durch Gase oder Dämpfe zählen Kopfschmerzen, Übelkeit, tränende Augen. Meist kommt ein starkes Husten hinzu. Bei Rauchgasen findet man Rußpartikel beim Schnäuzen. Ein akutes Signal sind Luftnot, blaue Lippen oder ein Brodeln beim Ausatmen, das so ähnlich wie das Blubbern klingt, das beim Lufteinblasen mittels Strohhalm in ein Wasserglas entsteht.
Sofortmaßnahmen bei Vergiftung durch Gase und Dämpfe
Ist der BAP nicht verändert, solten Sie das Kind über die nächsten zwei Tage genau beobachten. Bei Verdacht auf eine Rauch- oder Gasvergiftung setzen Sie sich mit Ihrem Haus- oder Kinderarzt in Verbindung und klären Sie die Folgeschritte ab.
Bei Veränderung des BAP kontrollieren Sie die Vitalzeichen (BAP). Sorgen Sie dafür, dass sich die Vitalzeichen nicht weiter verschlechtern und tätigen Sie den Notruf.