Kontaktgifte

Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Dünger und Unkrautvernichter zählen zu den Kontaktgiften. Die Giftstoffe werden beim Berühren sehr schnell über die Haut in den Körper aufgenommen.

Da die meisten Kontaktgifte für den Hausgebrauch nicht mehr frei verkäuflich sind, sind Vergiftungen durch diese seltener geworden. Vergiftungsunfälle mit Kontaktgiften sind meist auf eingelagerte Bestände und unsachgemäße Lagerung zurückzuführen.

Vergiftungsanzeichen bei Kontaktgiften

Bei Kontakt mit Kontaktgiften sind besonders schnell eintretende Vitalstörungen (BAP) zu beobachten. Atem- und Kreislaufstillstand sind ebenso möglich wie Lähmungen, Krämpfe oder stärkste Bauchschmerzen. Möglicherweise entdecken Sie auch blauen Schaum am Mund. Dieser rührt von der Einfärbung der meisten Kontaktgifte.

Welche Sofortmaßnahmen nach der Aufnahme von Kontaktgiften sinnvoll sind, lesen Sie auf der nächsten Seite.