Spaßartikel: Spicken – das Geheimrezept für die Traumnote

Manchmal ist ein Spickzettel die Notlösung für eine anstehende Prüfung.
Kreative Spickzettel sind manchmal die einzige Lösung um eine Prüfung zu bestehen.

Lernen von morgens bis abends, kaum Schlaf und soziale Kontakte gibt es nicht– so sehen für die meisten Menschen stressige Prüfungsphasen aus. Wir fragen uns: Wer tut sich das denn noch freiwillig an? Mit den richtigen Spickern ist das langatmige Lernen Geschichte. Hier können Sie sich eine ordentliche Portion Inspiration holen, um zum Spick-Profi zu werden. Ein kleiner Warnhinweis vorweg: Bitte nehmen Sie den Artikel nicht allzu ernst – und falls Sie Lehrer oder Dozent sind, legen wir Ihnen ans Herz, besser nicht weiterzulesen.

Wieso Spicken echt sinnvoll ist

Ja, wir wissen, Spicken ist ein Täuschungsversuch und wir sollten davon abraten – aber mal ehrlich, wer von uns hat es nicht schon getan?! Prüfungsstress ist nun mal keine schöne Angelegenheit und es ist viel einfacher, sich stattdessen voll und ganz auf die eigenen genialen Spickkünste zu verlassen. Denn wer sich zu stark vom Prüfungsstress einbinden lässt, läuft Gefahr, unter anderem folgende Beschwerden zu entwickeln:

Unser Tipp: Machen Sie sich das Leben einfacher und gestalten Sie Ihre nächste Prüfungsphase ganz stressfrei, indem Sie sich einfach auf Ihre Spicker verlassen, um eine gute Note zu erhalten!

Das Geheimnis hinter dem perfekten Spickzettel

Spickzettelschreiben – eine Kunst für sich. Einige sind mit dem Talent gesegnet, haben es perfektioniert und können nicht mehr ohne, während andere einen Bogen um diese Technik machen und stattdessen bei der Abschreib-Methode bleiben. Damit Sie nicht den riskanten Blick auf die Nachbarprüfung wagen oder sich dem Lernstress aussetzen müssen, sondern sich allein auf sich verlassen können, hier unsere goldenen Regeln für den perfekten Spickzettel:

  • Minimalismus statt Maximalismus! Ihr Spickzettel dient nicht dazu, den gesamten Lektüreschlüssel von Goethes Iphigenie auf Tauris widerzuspiegeln, sondern soll Ihnen Gedächtnisstützen bieten. Sammeln Sie auf Ihrem Spickzettel nur das Wichtigste – das heißt: raus mit jeglichen Umschreibungen und unnötigem Geschwafel.
  • Verwenden Sie Geheimsprache! Ein Spickzettel, den nur Sie allein verstehen, kann ja wohl kaum vom Prüfer enttarnt werden. Lassen Sie sich stattdessen für Definitionen, Regeln oder Reihenfolgen Eselsbrücken einfallen. Wer kann schon ahnen, dass hinter diesem harmlos notierten Satz die Reihenfolge der deutschen Bundeskanzler steckt? „Alle ehrenamtlichen Köche bringen samstags knusprige Semmeln mit“ – Adenauer, Erhard, Kiesinger, Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder, Merkel.
  • Einfach muss er sein! Auf den ersten Blick muss Ihnen klarwerden, worum es geht – notieren Sie sich also Ihre Gedankenstützen so, dass Sie sie jederzeit wieder verstehen. Von einem Spickzettel, für dessen Verständnis erst ein abgeschlossenes Bachelorstudium in Entschlüsselungstechnik notwendig ist, raten wir Ihnen ab.
  • Je kleiner und unauffälliger, desto erfolgversprechender! Sind wir mal ehrlich: Spicken gehört zum Betrug. Daher ist das A und O, unter gar keinen Umständen mit der kleinen Gedankenstütze erwischt zu werden. Eine Daumenregel besagt: Je größer und auffälliger der Spickzettel, desto eher schöpft das Aufsichtspersonal Verdacht. Sorgen Sie also dafür, dass er so klein und unauffällig ist, wie möglich. Notfalls müssen Sie ihn schließlich schnell verschwinden lassen können… oder aufessen.

Wer diese Punkte beachtet, macht sich auf dem besten Weg, zum Spickzettel-König zu werden. Besonders wichtig ist zudem noch eine gehörige Portion Kreativität. Da einige Prüfer zu den Hobby-Detektiven gehören und sämtliche Fortbildungen im Bereich „Spicker-Entlarvung“ absolviert haben, sind sie darauf spezialisiert, die meisten Täuschungsversuche zu erkennen. Die Kreativität trennt also die Spreu vom Weizen und entscheidet maßgeblich, ob Sie ohne Tadel durch die Prüfung kommen oder beim Spicken erwischt werden und durchfallen.

 

Baldurat Superbanner

Spick-Stift, Fake-Taschenrechner und Co. – kreative Spickzettel im Überblick

Schafft es der Spickzettel, unerkannt zu bleiben oder fliegt er auf? Das ist die Frage der Fragen bei einer Prüfung mit heimlicher Gedächtnisstütze. Je kreativer und einfallsreicher ein Spickzettel ist, desto einfacher gelingt die erfolgreiche Mission. Selbstverständlich wurde nicht jedem die Kreativität in die Wiege gelegt – hier also etwas Inspiration für Hobby-Tüftler.

  • Der Spick-Stift: Sie benötigen dafür einen dicken Bleistift mit aufgesetztem Radiergummi, eine Zange, einen Bohrer und – wen wundert’s – einen Zettel. Entfernen Sie mit der Zange das Radiergummi inklusive Blechverkleidung vom Stift und bohren Sie die Miene heraus. Beschriften Sie Ihren Zettel und rollen Sie diesen so eng wie möglich ein. Schieben Sie den Spickzettel nun da hinein, wo vorher die Bleistiftmiene war, setzen Sie die Radiergummikappe wieder an ihren Platz – et voilá: das perfekte Versteck für den Spickzettel. Wie Sie den Zettel dann bei Bedarf wieder heimlich herausholen, bleibt Ihnen überlassen.
  • Der Schokoriegel-Spicker: Für diesen Spicker brauchen Sie lediglich einen Schokoriegel Ihrer Wahl, eine Stecknadel und einen Stift. Packen Sie den Schokoriegel vorsichtig aus, so dass weder die Verpackung einreißt noch der Riegel bricht. Ritzen Sie nun mit der Stecknadel direkt auf den Schokoriegel wichtige Formeln oder Regeln. Auch die Innenseite der Verpackung können Sie zusätzlich noch gut beschriften. Dann alles wieder so originalgetreu wie möglich einpacken und fertig ist der leckere, unauffällige Spicker, der nach seinem Einsatz einfach verspeist werden kann.
  • Der Fake-Taschenrechner: Aus einem alten Taschenrechner lässt sich mit ein bisschen Fingerspitzengefühl ein super Versteck für das allwissende Smartphone bauen. Schrauben Sie dafür den Taschenrechner auseinander und entfernen Sie das komplette Innenleben plus Display – bis nur noch das Gehäuse übrigbleibt. Schneiden Sie nun vorsichtig in die Vorderseite des Taschenrechners – ohne die Tasten zu beschädigen – mit einem Cuttermesser ein Rechteck, das in etwa der Größe ihres Smartphones entspricht. Entfernen Sie den Ausschnitt und legen Sie durch diese Öffnung Ihr Smartphone in das Gehäuse. Wenn das Smartphone sich im Taschenrechner befindet, dann drapieren Sie den ausgeschnittenen Teil einfach wieder an Ort und Stelle. Ta-Da – auf den ersten Blick sieht Ihr Spickerversteck aus wie ein ganz normaler Taschenrechner. Vorsicht: Um das Handy zu bedienen, muss der obere Teil des Taschenrechnergehäuses wieder abgehoben werden. Damit das Smartphone-Versteck nicht auffliegt, müssen Sie darauf achten, dass keiner Sie dabei beobachtet.
  • Der Flaschen-Etikett-Spicker: Wer bereits Erfahrungen im Bilder bearbeiten hat oder sehr gut mit Textverarbeitungsprogrammen umgehen kann, für den haben wir den perfekten Spickzettel parat. Hierfür brauchen Sie eine leere Flasche und einen Farb-Drucker. Messen Sie den Umfang Ihrer Flasche aus und legen Sie ein Dokument in Ihrem Bild-/ oder Textverarbeitungsprogramm an, das genau der Größe des Umfangs entspricht. Jetzt ist Ihre Kreativität gefragt: Gestalten Sie ein realistisches Flaschenetikett und tarnen Sie Ihre Notizen beispielsweise als Zutatenliste.

Wer handwerklich nicht so begabt ist, für den könnte die Pflaster-Methode die Rettung sein. Einfach mit einem wasserfesten Stift Notizen auf einem leicht erreichbaren Körperteil der Wahl schreiben und mit einem Pflaster überkleben. Während der Prüfung dann bei Bedarf und selbstverständlich, wenn der Prüfer wegschaut, das Pflaster ein Stück abziehen, einen Blick auf die Notizen riskieren und anschließend einfach wieder aufkleben.

Fazit

Spicken ist genau das richtige für Menschen, die entweder den gewissen Kick benötigen oder lernfaul sind. Trifft das nicht auf Sie zu und liegt Ihnen etwas daran, die Prüfung zu bestehen, sollten Sie lieber auf folgende Methode setzen: eine gute Vorbereitung. Klingt im Gegensatz zum Spicken zwar langweilig, aber mit gewissen Tipps und Tricks ist auch diese Methode gut umsetzbar – und das sogar auf legale und ehrliche Art und Weise.