Unfaire Taktiken: Verallgemeinerungen

Verallgemeinerung von Einzelfällen

  • Zeigen Sie anhand von anders gelagerten Einzelfällen, dass sich die jeweilige Behauptung nicht verallgemeinern lässt.
  • Wenn Ihnen keine anderen Einzelfälle bekannt sind, sagen Sie einfach, dass von Ihrem Gegenüber nur Einzelfälle angeführt werden, die eine Verallgemeinerung nicht zulassen.

Konfrontation mit einer abweichenden Meinung, die Sie früher vertreten haben

  • Stehen Sie selbstbewusst dazu, dass Sie dazugelernt haben.
  • Erläutern Sie die Gründe, die Ihren Meinungswechsel herbeigeführt haben.
Wenn Sie trotz Gegenmaßnahmen und höflicher Hinweise an Ihren Gesprächspartner weiterhin unfairen Taktiken ausgesetzt sind, sollten Sie – ruhig, aber unmissverständlich – erklären, dass Sie nicht bereit sind, das Gespräch in dieser Form fortzusetzen. Wenn auch das nicht hilft, ist es – zumindest in einem Zwiegespräch – das Sinnvollste, die Drohung wahr zu machen und das Gespräch zu beenden. Sie würden aller Voraussicht nach in einem solchen Gespräch doch nicht zu einem vernünftigen Ergebnis kommen. Allerdings empfiehlt es sich, dass Sie selbst bei einer solchen Gesprächsbeendigung grundsätzliche Kooperationsbereitschaft zeigen. Bieten Sie beispielsweise an, das Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt, zu dem sich die Gemüter beruhigt haben, wieder aufzunehmen.