Die richtige Luftfeuchte spart Heizkosten

Die relative Luftfeuchte in geschlossenen Räumen beeinflusst den Energieverbrauch der Heizung. Wer auf diesen Wert achtet, schont seinen Geldbeutel und beugt Schimmel vor.

Kosten sparen durch richtiges Heizen
Wenn in einem Raum eine hohe relative Luftfeuchte herrscht, verbraucht eine Heizung wesentlich mehr Energie, um die Luft zu erwärmen. In jedem Raum sammelt sich Feuchtigkeit in Form von unsichtbarem Wasserdampf. Luft ist in der Lage, diesen Wasserdampf aufzunehmen. Wie viel Wasserdampf die Luft aufnehmen kann, gibt die relative Luftfeuchte an. Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf kann sie speichern. Sinkt die Temperatur, dann erreicht die Luft ihre Sättigungsgrenze. Der Wasserdampf kondensiert und setzt sich an Fenstern und Wänden ab. Dort kann er zu Schimmel führen.

Um dem Entgegenzuwirken und die Heizkosten niedrig zu halten, ist ein Wert von 40-55 Prozent relativer Luftfeuchte bei etwa 20 Grad in Wohnräumen ideal. Niedriger sollte der Wert nicht sein, denn das trocknet die Schleimhäute aus und macht sie so anfälliger für Erkältungsviren. Außerdem wird sehr trockene Luft häufig als kälter empfunden als sie in Wirklichkeit ist. Das führt dazu, dass die Heizung weiter aufgedreht wird - der Energieverbrauch steigt. Ein zu hoher Wert steigert ebenfalls den Energieverbrauch und erhöht darüber hinaus die Schimmelgefahr. Geräte, die die relative Luftfeuchte messen, gibt es günstig im Handel.

Weitere Tipps, mit denen Sie nicht nur beim Heizen Geld sparen, bietet Ihnen der ellviva-Artikel „So sparen Sie Geld". Haben Sie Haus und Garten winterfest? Der gleichnamige Artikel verrät es Ihnen.