Nahrungsergänzungsmittel in Kombination – darauf sollte geachtet werden
Nahrungsergänzungsmittel (NEM) werden bei nachgewiesenen Mängeln, in bestimmten Risikogruppen (wie Veganer oder Senioren) oder bei chronischen Erkrankungen verwendet, um den jeweils individuellen Nährstoffstatus gezielt zu unterstützen. Dabei werden mitunter auch Präparate miteinander kombiniert. Bei einer gleichzeitigen Einnahme mehrerer Supplemente gilt es nicht nur, auf die Inhaltsstoffe zu achten, sondern auch auf die persönliche Ausgangssituation. Nicht jeder Mensch hat einen Mangel, es kann jedoch Situationen geben, die für eine unterstützende Supplementierung sprechen. Eine fachliche Einschätzung eines Arztes oder eines Ernährungsberaters, idealerweise auf der Basis eines aktuellen Mikronährstoffstatus in Form einer Vollblutanalyse, ist hier hilfreich.
Wechselwirkungen zwischen Mikronährstoffen
Bestimmte Nährstoffe ergänzen sich gegenseitig gut, andere hingegen konkurrieren bei der Aufnahme. Ein typisches Beispiel hierfür sind Mineralstoffe. Sie nutzen im Bereich des Darms den gleichen Transportweg. Eine gleichzeitige und zudem eher hoch dosierte Einnahme kann — neben der Möglichkeit einer Überdosierung und Schädigung der Nieren — dazu führen, dass die einzelnen Stoffe miteinander in Wechselwirkung treten und schlechter verwertet werden können. Das heißt jedoch nicht automatisch, dass solche Substanzen nicht gleichzeitig eingenommen werden dürfen — vielmehr rückt der zeitliche Faktor, also beispielsweise ein Abstand von mehreren Stunden, in den Fokus.
Zudem spielt der Kontext der Einnahme eine wichtige Rolle. Fettlösliche Vitamine werden im Vergleich zu wasserlöslichen Vitaminen oder Mineralstoffen anders verarbeitet. Eine wahllose oder beliebige Zusammenstellung kann gegebenenfalls zu einer weniger effizienten Nutzung der Inhaltsstoffe führen. Darüber hinaus ist es hilfreich, sich über die generellen Referenzwerte zu informieren, etwa unter Zuhilfenahme eines Referenzwerte-Tools.
Welche Kombinationen sind sinnvoll?
Es gibt verschiedene Nährstoffkombinationen, die dafür bekannt sind, sich in ihrer Funktion zu ergänzen. Dazu zählen unter anderem Vitamin D3 und Vitamin K2, Magnesium und Vitamin B6 oder auch Vitamin C und Eisen. Eine solche ergänzende Einnahme setzt jedoch voraus, dass auch tatsächlich ein Bedarf besteht.
Eine Supplementierung sollte also stets zur individuellen Situation passen und in der richtigen Dosierung erfolgen. Der Einnahme beispielsweise einer D3-K2-Kombi geht daher eine Empfehlung von medizinischem Fachpersonal voraus, damit sie genau an den aktuellen Mikronährstoffstatus angepasst werden kann. Hochwertigen Kombi-Präparate von BIOGENA können sodann im Falle eines bestehenden Mangels den Körper optimal unterstützen.
Einnahmezeitpunkt und Verträglichkeit
Neben den Inhaltsstoffen, die miteinander kombiniert werden, ist auch der Zeitpunkt der Einnahme ein relevanter Faktor. Manche Nahrungsergänzungsmittel werden besser zusammen mit einer Mahlzeit vertragen, andere können unabhängig davon eingenommen werden. So sind fettlösliche Vitamine (A, D, E und K) beispielsweise auf das Fett aus der Nahrung angewiesen, um aufgenommen werden zu können. Wasserlösliche Vitamine (C und B) können hingegen auch ohne Nahrung vom Körper gut verwertet werden — eine Einnahme mit etwas Nahrung ist auch bei wasserlöslichen Vitaminen kein Problem. Was die Zeiten im Tagesverlauf betrifft, sollte die Einnahme gut zur persönlichen Routine passen, damit sie leicht beibehalten werden kann.
Grundsätzlich ist es hier hilfreich, zuvor Rücksprache mit dem Allgemeinarzt oder einem Ernährungsberater zu halten, um mögliche Unverträglichkeiten festzustellen oder berücksichtigen zu können und um den persönlichen Bedarf individuell zu ermitteln.
Ernährung und zusätzlicher Bedarf
Vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte medizinisch überprüft werden, ob Bedarf besteht, anstatt dauerhaft ohne tatsächliche Grundlage zu supplementieren. Das Beachten einer ausgewogenen und gesunden Ernährung hat immer Priorität. Ein zusätzlicher Bedarf entsteht in der Regel nur bei ärztlich diagnostizierten und nachgewiesenen Mängeln oder in bestimmten Risikogruppen (etwa Senioren oder Veganer). Die regelmäßige ärztliche Ermittlung des individuellen Nährstoffbedarfs bietet hier die nötige Sicherheit.