Gesunde Zähne? Diese Lebensmittel sind Zahnfeinde!

Die richtige Ernährung hilft, dass Ihre Zähne gesund und schön bleiben. Das sind die besten Zahnfreunde und die schlimmsten Zahnfeinde!
Von Franka Dietz

Inhaltsverzeichnis
Bildergalerie: Zahnschmerzen - 6 homöopathische Mittel
Zahnschmerzen - Ursachen, Symptome, Behandlung
Bildergalerie: Mundgeruch - Frischekick für die Zähne
Mundgeruch - Ursachen, Symptome, Behandlung
Karies - Ursachen, Symptome, Therapien
Zähne putzen - so geht's richtig!

Strahlend weiße, makellose und gesunde Zähne gelten nach wie vor als Zeichen von Gesundheit und Attraktivität. Gelbe Zähne sind dagegen ein Zeichen dafür, dass es jemand mit der Pflege seiner Zähne nicht allzu genau nimmt. Die Folgen dieser schlechten Zahn- und Mundhygiene sind Karies, gelb verfärbte Zähne, Parodontitis, Mundgeruch, Entzündungen der Mundschleimhaut und – im schlimmsten Fall - Zahnverlust. Doch mit der richtigen Ernährung können Sie für weiße Zähne sorgen.

Aufgepasst bei süßen Snacks!

Eis, Bonbons, Schokolade, Kuchen oder Kekse sind als süße Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch beliebt. Aber: Der Zucker in den Süßigkeiten schadet denn Zähnen, denn das Kariesbakterium Streptococcus mutans bekommt so alle paar Stunden neue Nahrung. Den Zucker verwandelt das Bakterium in aggressive Säuren, die wiederum die Zähne angreifen. Mineralien werden aus dem Zahnschmelz herausgelöst und es entsteht Karies. Wenig wichtig für die Kariesbakterien ist die Gesamtmenge des aufgenommenen Zuckers, sondern die Häufigkeit, in der die Bakterien am Tag eine neue Zuckerzufuhr erhalten. Konsumieren Sie Süßigkeiten, wenn Sie der Heißhunger überfällt, besser direkt nach den Hauptmahlzeiten. Danach heißt es: Zähne putzen!

Tipp: Es gibt zahnfreundliche Varianten von Süßigkeiten, die Zuckerersatzstoffe enthalten. Der Vorteil: Die Kariesbakterien können die künstlichen Süßstoffe nicht verstoffwechseln.

Säure attackiert die Zähne

Kariesbakterien stellen Säuren her, welche die Zähne angreifen und schließlich zu Karies führen. Das gilt aber auch für Nahrungsmittel, die viele Säuren enthalten. Dazu zählen beispielsweise Zitrusfrüchte (Zitronen, Grapefruits, Orangen), Fruchtsäfte, Salatdressings, Früchtetees, aber auch Wein. Essen Sie nicht zu viel dieser säurehaltigen Lebensmittel. Ansonsten konsumieren Sie gleichzeitig ein Milchprodukt wie Joghurt, Milch oder Buttermilch, das bremst die Wirkung der Säuren.

Tipp: Putzen Sie sich nach dem Konsum säurehaltiger Lebensmittel nicht sofort die Zähne, sondern warten Sie ein wenig ab. Das Schrubben der Bürste an den Zähnen verstärkt den Abrieb an den Zähnen und die Zahnerosion.

Softdrinks sind Zahnfeinde

Softdrinks wie Cola, Limonade oder Eistee, Energydrinks und Fruchtsäfte sind beliebt. Aber: Diesen Getränken ist oft sehr viel Zucker zugesetzt – und den lieben die Kariesbakterien. Auch Säuren, welche die Zähne attackieren, sind oft in solchen Getränken enthalten. Am besten für Ihre Zähne sind Wasser, ungesüßte Tees oder Fruchtsaftschorlen.

Tipp: Wenn Sie ein Glas Orangensaft getrunken haben, genießen Sie im Anschluss ein Glas Wasser – dies spült die Kariesbakterien, den Zucker und andere Schadstoffe von den Zähnen weg und wirkt der Mundtrockenheit entgegen.

Kaugummi kurbelt Speichelproduktion an

Nicht jeder tagsüber eine Zahnbürste zur Hand oder Zeit, sich nach dem Mittagessen die Zähne zu putzen. Es gibt zuckerfreie Kaugummis, welche die Speichelproduktion ankurbeln und die Säurebildung hemmen. Zuckerfreie Kaugummis sind in jedem Supermarkt, in Drogerien und an jeder Tankstelle erhältlich.

Tipp: Das Kaugummikauen schützt nicht nur die Zähne, sondern soll auch den Sauerstofftransport ins Gehirn fördern – die Denkleistung steigt!

Fluor stärkt die Zähne

Fluor zählt zu den Spurenelementen. Für gesunde Zähne der Mineralstoff unabdingbar, weil  Fluoride die Zähne vor dem Angriff der Kariesbakterien schützen. Viele Zahnpflegeprodukte wie Zahncremes oder Mundspülungen, aber auch Speisesalz und Mineralwasser sind mit Fluor angereichert. Schwarzer und grüner Tee, Fisch und Hülsenfrüchte (z.B. Bohnen, Erbsen) sind ebenfalls reich an Fluor.