Osteoporose - Symptome erkennen

Eine Osteoporose bleibt oft lange Zeit unbemerkt. Das sind die wichtigsten Osteoporose-Symptome, an denen Sie den Knochenschwund erkennen!
Von Ingrid Müller

Inhaltsverzeichnis
Osteoporose - das steckt dahinter
Osteoporose erkennen - so geht der Arzt vor
Osteoporose-Therapie - den Knochenschwund behandeln
Bildergalerie: Osteoporose vorbeugen - 6 Tipps für fitte Knochen
Osteoporose-Ernährung - die besten Rezepte

Eine Osteoporose bemerken Betroffene meist erst spät. Der Grund ist, dass sich die Knochensubstanz schleichend abbaut - das ist ein Prozess, den man nicht spürt. Bis zum 30. Lebensjahr bat sich die Knochenmasse auf, ab dem 40. Lebensjahr baut sie sich ab. Zudem verändert sich die Feinstruktur (Mikroarchitektur) des Knochens und der Knochenbälkchen. Die Auf- und Abbauprozesse sind eigentlich normale Vorgänge im Knochen. Aber Osteoporose-Patienten büßen ihre Knochenmasse viel schneller ein als es bei gesunden der Fall ist. Die Knochen verlieren ihre Stabilität, werden brüchig und brechen leichter. Folgende Osteoporose-Symptome gelten als Warnsignal für eine Osteoporose.

Schmerzen

Erste Osteoporose-Symptome können Rückenschmerzen oder Knieschmerzen sein. Allerdings können Rückenschmerzen viele verschiedene Ursachen, zum Beispiel Bewegungsmangel und Fehlhaltungen beim Sitzen. Auch Knieschmerzen können zum Beispiel durch Überlastung, Gelenkverschleiß (Arthrose) oder Rheuma (Rheumatoide Arthritis) entstehen. Die meisten  Betroffenen bringen die Schmerzen nicht mit einer Osteoporose in Verbindung. Lassen Sie auf jeden Fall länger bestehende Knie- und Rückenschmerzen von einem Arzt abklären.

Knochenbrüche

Die Symptome bei fortgeschrittener Osteoporose sind Knochenbrüche, die ohne äußere Einwirkung oder schon bei geringer mechanischer Krafteinwirkung auftreten, zum Beispiel wenn ein Mensch stolpert und stürzt. Am häufigsten brechen die Wirbelkörper, der Unterarm  und Oberschenkelhalsknochen. Der Bruch eines Wirbelkörpers muss nicht unbedingt mit starken Schmerzen verbunden sein und kann so über viele Jahre unentdeckt bleiben. Allerdings steigt mit jedem Knochenbruch das Risiko für weitere Brüche.

Abnehmende Körpergröße (der Mensch „schrumpft“)

Auch wenn die Körpergröße sinkt, also ein Mensch immer kleiner wird, kann dies auf eine Osteoporose hindeuten. Brechen mehrere Wirbelkörper, kann es sich sogar um einige Zentimeter handeln. Zudem kann sich ein Rundrücken ausbilden, der sogenannte „Witwenbuckel“.

Achtung! Suchen Sie bei diesen Anzeichen einer Osteoporose unbedingt einen Arzt auf – er kann herausfinden, ob es sich tatsächlich um Knochenschwund handelt und in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet.

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