Neurodermitis - Ursachen und Tipps

Eine Neurodermitis lässt sich mit dem richtigen Hautmanagement gut in den Griff kriegen – die besten Tipps zur Hautpflege und gegen den Juckreiz.
Von Ingrid Müller
Neurodermitis - so pflegen Sie Ihre Haut richtig
Neurodermitis - so pflegen Sie Ihre Haut richtig

Trockene und raue Haut, Entzündungen, juckende Ekzeme und ein extremes Bedürfnis, bei Juckreiz zu kratzen – für rund vier Millionen Menschen mit Neurodermitis sind diese Beschwerden Alltag. Mediziner bezeichnen die Neurodermitis auch als atopisches Ekzem, atopische Dermatitis oder endogenes Ekzem.

Zur Hautpflege und gegen den Juckreiz gibt es einige Tipps, die Patienten mit Neurodermitis den Alltag erleichtern.

Häufige Neurodermitis-Symptome

Typisch bei Menschen mit Neurodermitis sind entzündliche Ekzeme, die schubweise auftreten und heftig jucken. Dazwischen liegen immer wieder Phasen, in denen die Patienten keine Neurodermitis-Symptome haben. Dennoch ist die Haut extrem  trocken und äußerst empfindlich. Neurodermitis ist die häufigste chronisch-entzündliche Hautkrankheit im Kindesalter. Meist tritt das atopische Ekzem um den dritten bis vierten Lebensmonat in Erscheinung.

Schätzungen zufolge leiden in Deutschland etwa 15 bis 30 Prozent der Kinder im Grundschulalter und 5 bis 10 Prozent der Erwachsenen in den Industrieländern unter einem atopischen Ekzem. Der Zustand der Haut bessert sich meist, wenn die Kinder älter werden. Allerdings entwickeln Patienten mit Neurodermitis später oft andere allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen und Asthma.

Neurodermitis - Ursachen

Die genauen Ursachen der Neurodermitis sind bislang nicht geklärt. Aber es gibt einige Faktoren, die zur Entstehung der Neurodermitis beitragen. Eine wichtige Rolle spielen die Gene, wie aktuelle Studien unterstreichen. Personen mit Neurodermitis neigen genetisch bedingt zu Ekzemen sowie trockener, empfindlicher Haut. Ihre Hautbarriere ist aus der Balance geraten. So gelangt zu viel Feuchtigkeit nach außen und die Haut trocknet aus. Die genetische Veranlagung sorgt zudem dafür, dass das Immunsystem überempfindlich reagiert. Auch bestimmte Umweltfaktoren können die Neurodermitis provozieren und einen Schub auslösen.

 

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