Erektile Dysfunktion - die häufigsten Auslöser

Die männliche Sexualität kann durch viele Faktoren beeinträchtigt werden - die wichtigsten Anzeichen und Ursachen einer Erektilen Dysfunktion.
Von Franka Dietz

Inhaltsverzeichnis
Erektile Dysfunktion - Symptome
Erektile Dysfunktion - Ursachen
Erektile Dysfunktion - was hilft?
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Erektile Dysfunktion - der Online-Test
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Die Erektile Dysfunktion – auch Impotenz oder Erektionsstörungen genannt – ist der Alptraum vieler Männer. Die Vorstellung, dass das beste Stück mitten im Liebesspiel schlapp macht, ist schwer erträglich für das starke Geschlecht. Doch Erektionsstörungen hat jeder Mann einmal. Mit zunehmenden Jahren können sie allerdings öfters auftreten. Erst, wenn ein Mann innerhalb von sechs Monaten bei etwa 70 Prozent der versuchten Geschlechtsverkehre erfolglos bleibt, weil er keine ausreichende Erektion erzielt oder aufrechterhalten kann, sprechen Ärzte von einer Erektilen Dysfunktion.

Erektile Dysfunktion? Die Anzeichen!

Eine Erektile Dysfunktion äußert sich dadurch, dass sich der Penis nicht mehr ausreichend versteift oder zu früh wieder schlaff wird. Ein befriedigender Sex ist so oft nicht möglich, obwohl die Lust – die Libido - trotzdem vorhanden sein kann. Neben den Erektionsstörungen können auch andere Probleme der Sexualfunktion auftreten, zum Beispiel ein vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox)m ein verzögerter Samenerguss (Ejaculatio retarda) oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

Erektionsstörungen? Der Online-Test: Der Berufsverband Deutscher Internisten bietet einen schnell durchführbaren Online-Test, mit dem sich einschätzen lässt, ob eine Erektile Dysfunktion vorliegt.

Ursachen der Erektilen Dysfunktion

Eine Erektile Dysfunktion kann verschiedenste Ursachen haben. Denn eine Erektion ist ein komplexer Prozess, der die Zusammenarbeit von Blutgefäßen, Nervensystem, Hormonen und Muskeln erfordert. Störungen können also an verschiedensten Stellen in dem komplexen System auftreten. Mediziner unterscheiden zwischen körperlichen und psychischen Ursachen.

Die häufigsten Verursacher der Erektilen Dysfunktion sind:

  • Erkrankungen der Blutgefäße (33 Prozent)
  • Diabetes (25 Prozent)
  • Verletzungen und Nervenerkrankungen (11 Prozent)
  • Operationen im Becken (10 Prozent)
  • Nebenwirkungen von Medikamenten (8 Prozent),
  • Drogenmissbrauch (7 Prozent) und
  • hormonelle Störungen (6 Prozent).

Krankheiten

In vielen Fällen ist eine andere Grunderkrankung die Ursache der Erektilen Dysfunktion. Folgende Krankheiten können zu Erektionsstörungen führen:

Medikamente und Drogen

Ein hoher Konsum von Nikotin, Alkohol und anderen Drogen kann eine Erektile Dysfunktion verursachen. Auch Medikamente, die gegen andere Krankheiten eingesetzt werden, sind häufige Verursacher von Erektiler Dysfunktion. Beispiele sind Medikamente gegen Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Gicht, harntreibende und entwässernde Medikamente (Diuretika), Antidepressiva oder Schmerzmittel.

Operationen

Operationen können ebenfalls eine Erektile Dysfunktion nach sich ziehen. Der Grund ist, dass  Nervenbahnen im Bereich des Penis geschädigt werden können. Ein Beispiel ist die Prostataentfernung bei Männern mit Prostatakrebs. Auch Verkehrsunfälle mit Verletzungen von Genitalien, Becken oder der Wirbelsäule kommen als Ursachen der Impotenz in Frage.

Psyche

Auch die männliche Psyche spielt bei der Entwicklung einer Erektilen Dysfunktion eine Rolle. Mediziner gehen davon aus, dass in bis zu 30 Prozent der Fälle psychische Ursachen wie Depressionen, Stress, Ängste, Hemmungen, fehlendes Selbstbewusstsein, Schuldgefühle, Partnerschaftskonflikte und Versagensängste zur Impotenz führen können.

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