Yoga für eine bessere Konzentration

Unser Geist ist unentwegt beschäftigt. Entweder wir denken bewusst oder die Gedanken erscheinen, ohne dass wir sie gerufen haben. Konzentration heißt, die Gedanken zu beherrschen und zu lenken. Mit Hilfe der folgenden Konzentrationsübungen können Sie Ihren Geist zur Ruhe bringen. Denn: Nur ein ruhiger Geist ist offen für neue Eindrücke und für die Meditation.

Es gibt verschiedene Formen der bewussten Konzentration: Eine davon ist die Konzentration auf einen Laut.

Konzentration auf das OM

Das OM ist das wichtigste und mächtigste Mantra. Beim Rezitieren des OM vibrieren das Gesicht und der gesamte Brustkorb. Möglicherweise werden Sie ein leichtes Kribbeln der Ohren, der Lippen oder eines anderen Körperteils spüren. Gut so!

LotussitzLotussitzAnleitung

Nehmen Sie den Lotussitz (siehe Bild) oder eine andere Sitzposition ein und schließen Sie die Augen. Atmen Sie tief ein und öffnen Sie den Mund ganz leicht. Atmen Sie dann ganz lang aus und rezitieren Sie dabei das OM. Das „O“ ist ein kurzer Vokal wie bei Molke, das „M“ ist voll und weich. Wenn Sie die Lippen leicht schließen, sollten sie vibrieren. Konzentrieren Sie sich nur auf das OM. Spüren Sie, wie es Ihren Körper mit jeder Ausatmung zum Schwingen bringt. Wiederholen Sie es so oft wie möglich, und praktizieren Sie es mehrmals täglich.

Je länger Sie üben, desto stärker wird sich die Kraft des OM in Ihnen manifestieren. Irgendwann werden Sie in der Lage sein, den Ton im Geist wahrzunehmen, ohne dass er tatsächlich erklingt. Durch die starke Konzentration auf das OM haben andere Gedanken erst gar keine Chance, sich bei Ihnen einzuschleichen. Sie werden sehen, wie frei und klar Ihr Geist bald sein wird.

 

Zum Top-Thema: Yoga
  1. Teil: Yoga für eine bessere Konzentration
  2. Teil: Trataka
  3. Teil: Konzentration auf die Leere
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