Yoga - die Basics

Yoga ist eine jahrtausende alte Kunst, die Körper und Seele ins Gleichgewicht bringt. Erfahren Sie, Yogas genau funktioniert.
Von Sabine Haas
Yoga ist eine der ältesten Lehren vom Leben. Die Übungen aktivieren und lenken die Energien des Körpers. Auf diese Weise soll der Mensch in Harmonie und Einheit mit sich selbst leben. Denn besonders in der schnelllebigen Welt von heute neigt der Mensch dazu, nicht auf seinen Körper zu achten. Die Folge: Er befindet sich in einem ständigen Ungleichgewicht und schadet sich selbst.

Yoga für mehr Lebensqualität

Die Kunst des Yoga ist seit mehr als 5000 Jahren in Asien bekannt und wird seitdem immer weiter entwickelt. Die wenigsten Menschen schöpfen ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten voll aus. Hinzu kommt, dass man sich aus Mangel an Zeit oder aus Bequemlichkeit kaum bewegt. Zusammen ergibt diese doppelte Zivilisationsträgheit eine ungute Mischung: Die Muskulatur erschlafft, der Körper verspannt und der Stoffwechsel brennt nur noch auf Sparflamme. Der Körper wird müde und der Geist träge.

Wer das uralte Wissen von Yoga nutzt, kann seine Lebensqualität entscheidend verbessern. Die fernöstliche Lehre setzt auf eine ganzheitliche Heilung durch den Einklang von Körper und Geist. Die Übungen sind dementsprechend sanft. Sie sollen den Menschen geistig und körperlich beweglicher machen – und das nicht etwa im Hauruck-Verfahren, sondern langsam – aber dafür mit anhaltender Wirkung.

Yoga - die Grundsätze

Es gibt ein paar Grundsätze, mit denen Sie sich beim Yoga vertraut machen sollten. Denn nur wenn Sie nicht abgelenkt sind, nichts zwickt oder drückt und Sie auch sonst nicht gestört werden, kann Yoga seine ganze Wirkung entfalten.

  • Zeit: Sie können zu jeder Tages- und Nachtzeit üben, außer nach den Mahlzeiten oder einem ausgiebigen Sonnenbad. Am besten eignet sich allerdings der frühe Morgen, gleich nach dem Aufstehen. Dann ist Ihr Kopf noch frei, Magen und Darm haben noch nichts zu tun und Sie sind offen für alles, was der Tag noch bringen mag.
  • Ort: Suchen Sie einen ruhigen Ort, damit Sie sich optimal konzentrieren können. Der Übungsraum soll gut gelüftet, aber nicht zugig sein. Die ideale Raumtemperatur liegt bei 18 Grad – nicht zu kalt und nicht zu warm. Als Unterlage empfiehlt sich eine rutschfeste Yoga-Matte, die Sie im Sportgeschäft bekommen.
  • Kleidung: Tragen Sie bequeme, lockere Kleidung, am besten aus Baumwolle. Wenn Sie leicht frieren, ziehen Sie einen Pulli über. Halten Sie eine Decke bereit, mit der Sie sich zur Entspannung zudecken können. Ziehen Sie die Schuhe aus, die Socken spätestens nach der ersten Entspannungsübung.
  • Ernährung: Ihr Magen sollte weitgehend leer sein. Warten Sie nach einer Mahlzeit zwei bis drei Stunden, bevor Sie Yoga-Übungen machen. Ein leichter Snack wie etwa eine Banane können Sie auch noch eine Stunde vorher essen. Wasser können Sie vor den Übungen trinken, aber auf Genussmittel wie Alkohol, Kaffee oder Zigaretten sollten Sie vor dem Yoga verzichten. Auch unmittelbar nach dem Yoga zu rauchen ist nicht empfehlenswert.
  • Hygiene: Eine kalte Dusche voraus fördert die Wirkung von Yoga. Um die reinigende Wirkung zu unterstützen können Sie auch eine Nasenspülung machen, sich die Zähne putzen und die Zunge von Belägen entfernen. Gehen Sie vor Übungsbeginn stets noch einmal zur Toilette.