Stress: Das passiert im Körper
Eigentlich ist die Stressreaktion nützlich: Der gesamte Organismus konzentriert sich auf die Bewältigung eines zentralen Problems. Würde Ihr Körper dann nicht reagieren, wären Sie in vielen Situationen handlungsunfähig. Und der Steinzeitmensch hätte keine Chance gehabt, zu überleben. Doch was geschieht eigentlich im Körper bei Stress?
Die Stress-Reaktion lässt sich in verschiedene Phasen einteilen:
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Vorphase: Der Körper fährt fast alle Stoffwechselreaktionen herunter, um die Mobilisierung der körpereigenen Reserven nicht durch andere Aktivitäten zu behindern.
- Alarmphase: Der Körper mobilisiert seine stillen Reserven und stellt seine gesamte Kraft bereit. Die Adrenalinproduktion wird aktiviert, der Blutdruck steigt, weil die Blutgefäße sich verengen. Und die Blutgerinnungsfähigkeit wird heraufgesetzt, damit Wunden sich im Fall einer Verletzung schneller schließen
- Handlungsphase: Der Körper ist bereit, zu handeln. Sämtliche Energien sind freigesetzt und werden bei der Problemlösung verbraucht. Dauert der Stress länger an, greift der Körper auf die Fettreserven zurück. Dies zeigt sich etwa bei Ausdauersportarten.
- Erholungsphase: Die Körperfunktionen sinken auf ihr Normalmaß. Der Körper regeneriert sich und füllt seine verbrauchten Reserven wieder auf.
Die Konzentration des Organismus und die damit verbundene Anspannung über einen kurzen Zeitraum hinweg ist für einen gesunden Körper eine normale und ungefährliche Reaktion. Doch es wird gefährlich, wenn sie dauerhaft auftreten. Der gesamte Körper ist schließlich von der Gefahrenabwehr betroffen. Muss Ihr Körper die normalerweise kurzfristigen Stressreaktionen ständig leisten, hat das negative Auswirkungen auf allen Ebenen. Deshalb ist es wichtig, Stress zu reduzieren. Im ellviva-Artikel "Mit Stress-Situationen besser umgehen" finden Sie hilfreiche Tipps und Anregungen.
Im ellviva-Anwendungsgebiet Stress lesen Sie mehr über die medizinischen Aspekte von Stress und verwandte Anwendungsgebiete.