Richtige Sportart finden

Schwimmen, Radfahren, Joggen oder doch eher Wandern? Sie finden Sie eine Sportart, die zu Ihnen passt und Spaß macht.
Von Peter Sadler
Joggen oder Schwimmen ist nicht für jeden Menschen etwas. Bei der Suche nach der richtigen Sportart ist es wichtig, dass sie Ihnen Spaß macht - sonst verlieren Sie schnell wieder die Lust am Sport. Bei der Auswahl der richtigen Sportart spielen Alter, Gewicht und Trainingszustand eine wichtige Rolle. So sollten Übergewichtige besser nicht laufen, sondern eher Nordic Walking betreiben, auf das Fahrrad steigen oder Schwimmen gehen (hier trägt das Wasser das Gewicht). Wer zu Rückenschmerzen neigt, sollte ebenfalls schwimmen oder laufen gehen. Wer Probleme mit den Knien hat, gehört nicht in die Squash- oder Tennishalle, sondern trainiert Kreislauf und Muskeln am besten im Schwimmbad.

Sportarten - für wen sind sie geeignet?

  • Joggen und Walken: Laufen sorgt für eine Spitzenkondition, baut Stress ab, hält schlank und stabilisiert den Kreislauf. Nachteile: Auf harten Böden werden die Gelenke stark belastet. Achten Sie unbedingt auf gutes Schuhwerk und laufen Sie möglichst im Wald, Park oder auf Feldwegen. Walken ist als langsamere Variante optimal.
  • Schwimmen: Aktiviert als Ausdauertraining fast alle Muskelgruppen. Der Schwebezustand im Wasser entlastet die Gelenke. Rückenschwimmen schont die Wirbelsäule. Nachteile gibt es praktisch nicht.
  • Radfahren: Sehr gut für die Ausdauer. Allein oder mit Familie und Freunden möglich. Bei Rückenproblemen ist Vorsicht geboten.
  • Gymnastik/Aerobic: Ideal für Muskeln und Gelenke ist ein leichtes Konditionstraining mit gymnastischen Übungen, die die Muskeln gleichmäßig trainieren. Mit Musik macht es als Aerobic auch allein zuhause Spaß.
  • Wassergymnastik: Eine gute Alternative zur Aerobic an Land, besonders für Schwergewichtige.
  • Tennis: Gutes Ausdauertraining, das Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen fördert. Nachteil: Kniegelenke und Bänder leiden sehr.
  • Ballspiele (Fuß-, Hand-, Volley- oder Basketball): Spiel, Spaß und Konditionstraining stehen im Vordergrund. Allerdings darf man nicht zimperlich sein. Gelenke und Bänder sind stark belastet, Verletzungen kommen häufig vor.
  • Skilanglauf: Ideales Ausdauertraining mit Frischluftfaktor. Geringe Verletzungsgefahr, allerdings auf den Winter beschränkt. Setzt eine gute Kondition voraus.
  • Krafttraining: Muskeln können gezielt aufgebaut werden. Die Ausdauer wird damit nicht trainiert, auch nicht Herz und Kreislauf. Große Verletzungsgefahr für Sehnen, Bänder und Muskeln.
  • Tanzen: Macht in jedem Alter Spaß, befreit und fördert Kondition und Koordination. Nachteile: Verletzungsgefahr durch falsches Schuhwerk und Belastung der Gelenke und Bänder bei heftigen Bewegungen.
  • Für Fortgeschrittene: Reiten, Ski-Abfahrt, Rollerbladen, Surfen, Snowboarding. Bringt viel Fun und Fitness mit sich. Leider bei zum Teil hohem Verletzungsrisiko.