© skike.deDie Füße sind beim Skiken mit Klettverschlüssen an zwei kurzen Leichtmetall-Schienen fixiert. An beiden Enden der Schienen befindet sich je ein luftbefüllter Gummireifen. Diese Sportgeräte, die wie eine Mischung aus Inline-Skates und Mini-Fahrradreifen aussehen, nennt man Skikes. Hineinschlüpfen sollte man am besten mit festen, knöchelhohen Sportschuhen. Um dann so richtig in Fahrt zu kommen, stößt man sich mit zwei langen Stöcken ab, sogenannten Nordic-Blading-Stöcken. Der Bewegungsablauf ähnelt somit dem des Skilanglaufs. Dadurch ist Skiken ein Ganzkörper-Workout, bei dem sowohl die Muskulatur, als auch die Kondition trainiert wird.Der dynamische Bewegungsablauf beim Skiken schont die Gelenke und trainiert gleichzeitig ungefähr 90 Prozent der Körpermuskulatur. Ein Unterschied zum Inline-Skaten, der Skiken wesentlich sicherer macht, ist das integrierte Bremssystem in den Fußgeräten. Selbst im abschüssigen Gelände kann man damit leicht die Geschwindigkeit kontrollieren. Insgesamt ist die Verletzungs- und Sturzgefahr relativ gering. Trotzdem sollte man zur Sicherheit beim Skiken einen Helm sowie Gelenkschoner an Handgelenken, Ellenbogen und Knien tragen.
© skike.de / Foto: Reimund Hübner Zu den Vorteilen des Skikens zählt, dass diese Trendsportart nicht nur für durchtrainierte Sportler geeignet ist. Skiken kann jeder - vom Kind bis hin zu Senioren. Das bestätigt auch der Triathlet Timo Bracht: "Die Handhabung beim
Skiken ist sehr einfach, also für jedes Leistungsniveau geeignet. Als
Outdoor-Sportart kommt dabei auch das Naturerlebnis nicht zu kurz".
Außerdem eignet sich beinah jedes Gelände zum Skiken. Ob auf Waldwegen oder Asphaltstraßen, ob auf ebener Fläche oder in hügeliger Landschaft, auf Skikes kommt man zügig voran. Auf einer Ebene werden zum Beispiel Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 10 und 20 km/h ereicht. Ein Tempo, in dem man bequem auch weitere Strecken zurücklegen kann. Besonders in einer Gruppe oder mit der ganzen Familie bringt diese Sportart viel Spaß und schafft tolle Gemeinschaftserlebnisse.
Wer Skiken ausprobieren möchte, sollte am besten einen Schnupperkurs belegen. Dabei erklärt ein Skike-Trainer die genaue Bewegungstechnik und macht Sie mit den Sportgeräten vertraut. Wer sich anschließend ein Paar Skikes plus Zubehör zulegen möchte, muss mit einem Kostenaufwand zwischen 200 bis 400 € rechnen. Erhältlich ist die Skike-Ausrüstung deutschlandweit in vielen Sportfachgeschäften. Dort können Sie sich auch nach Einführungskursen erkundigen. Gebrauchte Skikes werden inzwischen bereits im Internet gehandelt.
Wenn Sie schon Erfahrungen mit Skiken gesammelt haben, berichten Sie darüber - im ellviva-Forum. Dort können Sie sich mit anderen über diese Trendsportart austauschen.