Sportmuffel? So überlisten Sie den Schweinhund!

Von Ruth Moor
Mehr Sport zu treiben und sich zu bewegen, gehört zu den guten Vorsätzen vieler Menschen. Doch im Alltag gibt es einen mächtigen Gegner - der inneren Schweinhund, der Sie doch lieber auf die Couch sinken lässt statt einen Spaziergang zu machen oder Joggen zu gehen. Hier lernen Sie erfolgreiche Strategien zur Selbstmotivation kennen, damit Sie nichts mehr von einem erfolgreichen Training abhält.

Inneren Schweinhund im Zaum halten

Der viel zitierte „innere Schweinehund“ ist es zumeist, der uns vom Erreichen neu gesetzter Ziele abhält. Er meldet sich meist dann, wenn wir uns verändern wollen oder eine größere Aufgabe in Angriff nehmen möchten. Er mag es nicht, wenn wir unsere gewohnten Verhältnisse - einige sprechen von Komfortzone - verlassen. Selbst wenn wir den festen Willen haben, einen Neustart zu wagen, oder ihn gar begonnen haben, „beißt“ der innere Schweinehund zu. Ein Beispiel: Sie nehmen sich vor, regelmäßig Sport zu treiben. Nach der Arbeit fahren Sie nach Hause. Aber anstatt sich aufs Rad zu schwingen, landen Sie mit einem Bier vor den Fernseher. Und die meisten Menschen haben genügend Ausreden für ihr Couchpotatoe-Dasein parat: Das schlechte Wetter, die Stimmung, heute nicht, aber morgen – und so weiter.

Schweinehund - die gängigsten Ausreden

Typische Gründe, die jedes Vorhaben von vornherein zum Scheitern verurteilen, sind zum Beispiel:

  • Der Zeitfaktor: „Ich habe heute keine Zeit.“
  • Pseudo-Unmöglichkeit: „Das werde ich nie schaffen.“
  • Andere Verpflichtungen: „Ich muss noch eine Freundin besuchen gehen.“
  • Sprache der Unverbindlichkeit: „Irgendwann fange ich mit dem Sport schon an.“
  • Der „ewige Versucher-Typ“: „Ich werde versuchen, mit dem Sporttreiben anzufangen.“
  • Aufschiebetricks: „Ich muss zuerst noch die Wohnung putzen.“
  • Die Verharmlosung: „Die paar Zigaretten machen nichts aus.“
  • Die Bequemlichkeit: „Lieber sitzen statt schwitzen.“
  • Das Herkules-Vorhaben: „Ich werde ab jetzt jeden Tag zwei Stunden Sport treiben.“
  • Ausnahmebereitschaft: „Heute mache ich mal eine Ausnahme und trainiere nicht.“
  • Vergleichsstrategie: „Andere trainieren doch auch nicht.“