Krankhafte Schlafstörungen

Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Befindlichkeitsstörungen. Jeder dritte Deutsche klagt darüber, dass er sich am Morgen nicht erholt, sondern wie erschlagen fühlt. Die Gründe dafür können sehr vielfältig sein. Von Stress über körperliche bis hin zu psychischen Krankheiten ist vieles denkbar. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Schlafstörung krankheitsbedingt ist, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Erkrankungen, die häufig zu Schlafstörungen führen oder von Schlafstörungen begleitet werden:
  • brünette Frau mit Schlafstörung rheumatische und degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • chronische Schmerzen (zum Beispiel bei Rheuma oder Krebs)
  • Erkrankungen der Schlafzentren im Gehirn
  • chronische Atemwegserkrankungen und Asthma
  • chronische Herzkrankheiten
  • Hautkrankheiten und Juckreiz
  • Magen- und Darmkrankheiten
  • Infektionskrankheiten und Fieber
  • CFS (Chronisches Ermüdungssyndrom)
  • Nieren-, Blasen- und Prostatastörungen
  • Hormonstörungen (zum Beispiel bei Schilddrüsenüberfunktion oder in den Wechseljahren)
  • Erkrankungen des Zentralen Nervensystems
  • Depressionen und Neurosen (Angststörungen)

Krankhaftes Schnarchen mit Atemstillstand (Schlafapnoe)

Die Schlafapnoe ist eine besondere Schlafstörung, die vor allem Männer trifft, die stark schnarchen. Bei einer Schlafapnoe kommt es wiederholt zu nächtlichen Atemstillständen von mehr als zehn Sekunden Dauer. Die Atemstillstände führen zu Sauerstoffmangel und damit einem wenig erholsamen Schlaf. Langfristig steigt so das Risiko für einen Schlaganfall aber auch für den plötzlichen Herztod. Wenn Sie den Verdacht haben, an einer Schlafapnoe zu leiden, sollten Sie sich mit Ihrem Hausarzt beraten. Er wird Sie bei Bedarf an ein Schlaflabor überweisen. Dort können Schlafexperten Sie eingehend untersuchen.

Das Anwendungsgebiet Schlafstörungen im ellviva-Kanal Gesundheit informiert Sie umfassend über medizinische Aspekte des Schlafs.

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