Mudras - Yoga für die Hände
Jeder einzelne Finger steht in Verbindung mit den Energiezentren unseres Körpers, den sogenanten Chakren, und den Energieströmen, den sogenannten Nadis. Diese Verbindung macht sich Mudras zu Nutze: Der Begriff aus dem altindischen steht für Handlungen mit symbolischer Bedeutung.
Die Mudras verbinden dementsprechend Meditation mit speziellen Hand- und Fingerhaltungen. Durch die gezielten Übungen werden körpereigne Energien wieder aktiviert. Sie können die Mudras entweder nach den anderen Körperübungen praktizieren oder aber wann immer Sie wollen. Nur regelmäßig muss das Finger-Yoga sein, um seine Wirkung zu entfalten. Aber dazu reichen schon drei Minuten täglich.
Die sieben Chakren
- Das 1. Chakra sitzt am Steißbein und hat Einfluss auf Ihre
Sexualorgane. Sie Fördern mit Übungen dieses „Fundaments" Ihr
Urvertrauen und Ihre Selbstsicherheit.
- Das 2. Chakra sitzt zwischen Bauchnabel und Steißbein und wirkt auf die
Sexual- und Ausscheidungsorgane. Hier können Sie die Sexualität und
Fortpflanzung sowie die Kreativität und Geselligkeit positiv
beeinflussen.
- Das 3. Chakra am Bauchnabel betrifft Ihre Bauchspeicheldrüse, die
Verdauungsorgane und Ihr Ego. Sie fördern damit Ihre psychische
Vitalität und Ihren Tatendrang.
- Das 4. Chakra auf der Mitte der Brust im Herzraum beeinflusst das Herz
und die Gefäßsysteme. Hier „sitzen" Liebe, Güte, Mitgefühl und Freude.
- Das 5. Chakra am Kehlkopf beeinflusst die Schilddrüse und die
Stimmbänder. Es fördert die Stimme und Kommunikation und führt zu
Wahrheit und Reinheit.
- Das 6. Chakra ist zwischen den Augen und hat Einfluss auf die
Zirbeldrüse. Sie stärken damit Ihre Intuition, Visionen und Ihr
rationales Denken.
- Das 7. Chakra befindet sich im Scheitel und wirkt auf die
Hirnanhangdrüse. Sie beeinflussen damit Ihr Glücksgefühl, kommen zu
einem höheren Bewusstsein und empfinden Göttliche Weisheit.