Der innere Schweinehund ernährt sich von Ihren Absichten. Natürlich nur von den guten. Er frisst sie mit einem einzigen Wort: „Nein!“ Das bekommen Sie zu hören, wann immer Sie ihn fragen:
Dialoge mit dem Schweinehund, in denen er seinen Besitzer von etwas Vorteilhaftem abhält, laufen wie folgt ab:
Sie sagen sich: „Ich habe mich heute noch keinen Schritt bewegt. Sollte ich nicht rausgehen?“
Innerer Schweinehund antwortet: „Nein! Bei der Kälte holst du dir den Tod. Bleib lieber vor dem Fernseher sitzen.“
Sie sagen sich: „Fast alle Teller sind schmutzig. Sollte ich nicht abwaschen?“
Innerer Schweinehund erwidert: „Nein! Die Küche könnte eine Reinigungsaktion zwar gebrauchen, aber ein paar Teller sind noch sauber.“
Sie sagen sich: „Mein Chef überträgt mir nur anspruchslose Aufgaben. Sollte ich mit ihm reden?“
Innerer Schweinehund reagiert mit den Worten: „Nein! Das bringt sowieso nichts. Und wenn doch, wirst du wahrscheinlich mit viel zu schwierigen Aufgaben betraut.“