Wassergeburt

Wassergeburten sind beliebt - das Gebären im warmen Wasser ist für die werdende Mutter weniger anstregend.
Von Rosa Schneider

Neben der normalen Geburt in einem Entbindungsbett erfreuen sich Wassergeburten bei werdenden Müttern immer größerer Beliebtheit. Doch in manchen Fällen raten Ärzte von einer Wassergeburt ab.

Wassergeburt - Entspannung im Wasser

Die zukünftige Mutter befindet sich bei einer Wassergeburt in einem Wasserbecken mit warmem Wasser. Dies soll ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln und somit für mehr Entspannung sorgen. Die Bewegungen im Wasser sind zudem für die Gebärende viel kraftsparender.

Wassergeburt - die Vorteile

Eine Wassergeburt hat einige Vorteile im Vergleich zu einer „normalen" Geburt. So kann man davon ausgehen, dass die Geburtstdauer bei einer Wassergeburt kürzer ist als bei anderen Arten der Geburt.

Darüber hinaus brauchen die werdenden Mütter oft keine Schmerzmittel, da die Entspannung durch das Wasser die Wehen erträglicher macht. Außerdem verringert sich die Notwendigkeit eines Dammschnitts und auch der Geburtsstress des Kindes wird minimiert.

Kind ist bei Wassergeburt optimal geschützt

Die Wassergeburt ist für Mutter und Kind ungefährlich. Bedenken, dass das Kind ertrinken könnte oder beim ersten Atemzug Wasser in die Lungen bekommt, sind unberechtigt. Aufgrund des angeborenen Tauchreflexes nimmt das Kind seinen ersten Atemzug erst dann, wenn das Gesicht nicht mehr mit Wasser bedeckt ist. So können auch Keime, die durch Blut oder Fäkalien im Wasser enthalten sind, nicht in den Körper des Neugeborenen gelangen.

Wassergeburt - wann nicht?

Auf eine Wassergeburt sollten Schwangere verzichten, wenn das Risiko eines Sauerstoffmangels für das Baby besteht, beispielsweise bei einer Frühgeburt. Auch bei Mehrlingsschwangerschaften und wenn das Baby in Steißlage liegt raten Ärzte aber dringend von einer Wassergeburt ab.