Verstopfung in der Schwangerschaft

Viele Schwangere leiden unter Verstopfung. Während einer Schwangerschaft wird der Darm oft träge - diese Tipps helfen gegen Verstopfung.
Von Rosa Schneider

Während der Schwangerschaft befindet sich Ihr Körper im Ausnahmezustand. Kein Wunder, dass nicht alles seinen gewohnten Gang geht. So leiden viele Frauen an Verstopfung.

Schwangerschaft - so entsteht die Verstopfung

Während der Schwangerschaft wird die Muskelspannung im gesamten Verdauungstrakt herabgesetzt. Dadurch schleicht sich eine gewisse Trägheit im Verdauungssystem ein. Ihr Magen leert sich langsamer. Diese Trägheit setzt sich bis zum Dickdarm fort. Zusätzlich drückt die wachsende Gebärmutter auf den Darm. Und die Eisenpräparate, die Sie seit Beginn Ihrer Schwangerschaft einnehmen, lassen Ihren Stuhl hart werden. Die Folgen bemerken Sie beim Stuhlgang. Nichts geht mehr, Sie leiden unter Verstopfung.

Verstopfung - das können Sie tun

 

  • Die richtige Ernährung ist das A und O bei Verstopfung! Essen Sie viele Ballaststoffe. Sie stecken in Vollkorn, (frisches) ungeschältes Obst, Gemüse (gedämpft oder roh) und Salat.
  • Trinken Sie morgens ein Glas Pflaumensaft auf nüchternen Magen.
  • Machen Sie „Auslassversuche“, wenn Sie den Eindruck haben, Ihre Verstopfung gehe auf bestimmte Nahrungsmittel zurück: Lassen Sie zum Beispiel probeweise
  • für eine Woche die Milchprodukte weg und beobachten Sie, ob das hilft.
  • Trinken Sie viel während der Mahlzeiten und auch zwischendurch. Empfehlenswert sind zum Beispiel Tee und stilles Mineralwasser.
  • Wechseln Sie das Eisenpräparat nach Absprache mit Ihrem Arzt.
  • Pressen Sie nicht auf der Toilette – atmen Sie stattdessen tief ein und aus.