Geburtsschmerzen - das hilft!

Eine Geburt kann ziemlich schmerzhaft sein. Die besten Mittel gegen Geburtsschmerzen - von Entspannung bis PDA.
Von Rosa Schneider

Eine lange und schmerzhafte Geburt ist der Albtraum einer jeden werdenden Mutter. Um Ihre Geburtsschmerzen zu lindern, stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung - von Entspannungsmethoden über homöopathische Mittel bis hin zur Rückenmarksanästhesie (Periduralanästhesie).

Wissen hilft!

Für Schwangere gibt es Informationsabende in den Krankenhäuser. Hier erfahren die werdenden Mütter, welche Hilfen es gibt, um die Geburt zu erleichtern. Für die Wahl der geeignetesten Methode spielen Informationen ebenso eine Rolle wie die eigene Einstellung. Äußern Sie Ihre Wünsche und Vorstellungen. Dann wird das Geburtsteam besser auf Sie eingehen können. Wir stellen Ihnen verschiedene Methoden für die Erleichterung der Geburt vor.

Entspannungstechniken gegen Geburtschmerzen

Auf den Geburtsschmerz sollten Sie sich geistig und körperlich vorbereiten. Dazu geeignet sind vor allem Entspannungstechniken, von denen Sie die meisten auch noch wenige Wochen vor der Geburt erlernen können. Ihr Arzt oder Ihre Hebamme helfen mit entsprechenden Empfehlungen weiter. Zu den wichtigsten Entspannungstechniken für die Geburt zählen:

  • Methode von Dr. Ferdinand Lamaze: Ziel ist es, durch rhythmische Atmung und positives Denken die Geburtsarbeit zu erleichtern und zu kontrollieren. Unter Anleitung des Partners kann die Frau aktiv bei jeder Wehe mitarbeiten.
  • Methode von Dr. Michel Odent: Die Gebärenden sollen auf ihren Körper hören und durch Stöhnen, Schreien oder lautes Singen den Wehenschmerz annehmen und leichter damit umgehen.
  • Methoden von Frederick Leboyer: Der Vater der „sanften Geburt" entwickelte nach asiatischem Vorbild das Schwangerschaftsyoga. Ziel ist es dabei, durch Konzentration und Atem- bzw. Singtechnik den Schmerz wegzuatmen.

Homöopathie gegen Schmerzen

Es gibt verschiedene homöopathische Medikamente, die entspannend und entkrampfend wirken. Es ist allerdings notwendig, dass die werdende Mutter nach intensiver Beratung eine positive Einstellung zu diesem Verfahren hat. Sie müssen also an die Wirkung glauben. Vorteil: Homöopathische Mittel haben in der Regel keine Nebenwirkungen.