Aber braucht man die wirklich? Kann man nicht einfach das gleiche Parfüm benutzen, das einen schon im Winter und Frühjahr begleitet hat? Kann man schon. Allerdings ist das nicht immer angenehm.Der Duft eines Parfüms wird durch unsere Körperwärme freigesetzt. Das heißt, je wärmer unsere Haut ist, desto intensiver duftet ein Parfüm. Im Sommer, wenn es heiß ist und wir schwitzen, kann der Geruch von sehr kräftigen Parfüms als unangenehm empfunden werden - nicht nur von uns selbst, sondern vor allem von unseren Mitmenschen. Deshalb sind während der Sommermonate leichte, frische Düfte am besten geeignet. Viele Parfüms werden im Sommer einfach in einer leichteren Variante angeboten. Andere Anbieter bringen lieber einen neuen Duft speziell für die warme Jahreszeit heraus. In jedem Fall ist es ratsam, im Sommer ein leichtes Eau de Toilette oder Eau de Cologne zu verwenden. Über den Unterschied informiert unser Artikel „Parfümarten: Der feine Unterschied".
Je weiter die Temperaturen nach oben klettern, desto mehr steigt auch unser Bedürfnis nach Erfrischung. Ein Parfüm kühlt uns zwar nicht wirklich ab, aber der frische Duft von zarten Blüten, Zitrone, Limone oder saftigen Beerenfrüchten gibt uns doch das Gefühl von Erfrischung. Wir führen uns damit selbst an der Nase herum, aber es wirkt!
Oppulente Parfüms hingegen scheinen uns in der warmen Jahreszeit förmlich mit ihrer Schwere zu erdrücken. Manchen Menschen wird sogar schlecht, wenn Sie beispielsweise an einem heißen Sommertag in einer überfüllten U-Bahn stehen müssen und die Dame neben ihnen ein üppiges Parfüm trägt. Sorgen Sie im Sommer also lieber für frischen Duft in Ihrem Dunstkreis!
Wenn Sie Parfüm an Hautstellen auftragen, die der Sonne ausgesetzt sind, können diese sich fleckig verfärben. Tupfen oder sprühen Sie den Duft dorthin, wo die Sonne nicht hinscheint, beispielsweise hinter die Ohrläppchen.