Puder für jede Gelegenheit

Puder gibt es in vielen Formen. Das hat durchaus gute Gründe, denn die Puder-Arten bieten Ihnen verschiedene Einsatzmöglichkeiten. Von lose bis kugelförmig – ellviva erklärt die feinen Unterschiede.
PuderNatürlich können Sie sich für einen Lieblingspuder entscheiden, den Sie am praktischsten finden und einfach für alle Gelegenheiten verwenden. Wenn Sie aber etwas Abwechslung mögen, legen Sie sich doch einfach mehrere Puder-Sorten zu. Dann können Sie je nach Bedarf den passenden Puder wählen.

Loser Puder

Die feinste Variante des Puders ist loser Puder. Er wird mit einem großen Puderpinsel aufgetragen oder kann mit einer Quaste aufgetupft werden. Wenn Sie ein komplettes Make-up mit Lidschatten und Lippenstift auflegen möchten, darf loser Puder nicht fehlen. Er ist leicht und verteilt sich aufgrund seiner feinen Partikel sehr gleichmäßig. Für das Make-up-Finish eignet sich loser, transparenter Puder am besten, da er Lidschatten- und Rouge-Töne nicht verfälscht. Da loser Puder leicht staubt und schnell mal verschüttet wird, ist er besonders für den Gebrauch im Badezimmer geeignet.

Kompakt-Puder

Im Gegensatz zum losen Puder ist Kompaktpuder der perfekte Begleiter für unterwegs. Er ist zu einer festen Masse gepresst und kann die Handtasche deshalb nicht von innen einstäuben. Außerdem ist Kompakt-Puder praktisch in der Anwendung: Einfach mit dem beiliegenden Schwämmchen aufnehmen und auf die Gesichtshaut auftragen. Allerdings ist es nicht ganz so einfach wie beim losen Puder, ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.

Achtung: Verwechseln Sie nicht Kompakt-Puder mit Kompakt-Make-up. Kompakt-Puder hat keine deckende Wirkung, das Kompakt-Make-up aber schon. Kompakt-Make-up ist eine Alternative zu flüssiger Foundation, nicht zu losem Puder.

Puderkugeln

In Form von kleinen Kugeln wird vor allem sogenannter Bronzing-Puder angeboten. Das ist Puder, der einen dezent gebräunten Teint erzeugen soll. Die Kügelchen befinden sich in einem flachen Behälter mit Schraubdeckel. Der Puder wird aufgenommen, indem man mit einem Puderpinsel über die Kugeln reibt, bis ausreichend Puder haften bleibt. Oft sind Kugeln in unterschiedlich hellen Nuancen vermischt. Dadurch ergibt sich beim Aufnehmen des Puders mit dem Pinsel eine facettenreiche Mischung, die ein besonders natürliches Ergebnis auf der Haut ergeben soll. Puderkugeln verleihen der Haut meist einen zarten Schimmer und sind für leicht gebräunte Haut zu empfehlen. Sie können auch an Hals und Dekolletee verwendet werden. Puderkugeln sind außerdem eine schöne Möglichkeit, Ihrer Haut für eine Party oder ein besonderes Event etwas Schimmer zu verleihen.

Mineral-Puder

In letzter Zeit machen Mineral-Puder immer häufiger von sich reden. Diese neue Pudergeneration wird aus natürlichen mineralischen Pigmenten gewonnen und sehr fein vermahlen. Meist wird Mineralpuder in loser Form angeboten. Er ist frei von Duftstoffen und Silikonen und deshalb auch für Allergikerinnen und Frauen mit empfindlicher Haut geeignet. Außerdem ist Mineralpuder frei von Ölen, weshalb vor allem Frauen mit fettiger oder Mischhaut mit dieser Pudervariante gut zurecht kommen. Anbieter von Mineralpuder sind unter anderem die Kosmetikmarken L'Oréal, Alima, Art Deco, Andrea Biedermann und Manhattan Cosmetics.

Unser Artikel "Perfektes Abpudern" erklärt, wie Sie Puder am besten auftragen, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.

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