Gegenwärtig tragen fast zwei Drittel der erwachsenen Bundesbürger eine Brille. Deren Anzahl hat sich seit zehn Jahren kaum verändert. In der Altersgruppe der Personen im Alter von 20 bis 29 Jahren ist der Anteil der Brillenträger seit 1952 allerdings von 13 Prozent auf fast 30 Prozent gestiegen. Leicht erhöht hat sich auch die Zahl der Kontaktlinsenträger: Gegenwärtig sind es 3,4 Millionen Personen, die diese Art der Sehhilfe benutzen.
Die Forscher führen die langfristig steigende Beliebtheit von Brillen bei jungen Menschen auf sich verändernde Lebensbedingungen und auf ein sich wandelndes Modebewusstsein zurück. 41 Prozent der Befragten gaben im Rahmen der Studie zum Beispiel an, dass eine Brille einen Menschen interessanter mache. Außerdem sagten 30 Prozent der Studienteilnehmer, ein Brillenträger wirke auf sie intelligenter als ein Nicht-Brillenträger.
Die Studie zum Sehbewusstsein der Deutschen wird seit genau 60 Jahren im Abstand von drei Jahren vom Meinungsforschungsinstitut Allensbach durchgeführt. Befragt wurden für die aktuelle Studie insgesamt 3.600 Personen im Alter ab 16 Jahren.
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