Essen gegen die Cellulite

Von Anna Spät

Neben einem optimalen Körpergewicht werden auch bestimmte Nährstoffe als besondere Einflussfaktoren auf das Erscheinungsbild der Cellulite diskutiert. Vor allem das Spurenelement Silizium und Vitamin C sollen positiv wirken.

Cellulitekiller Kieselerde

Kieselerde besteht zu einem großen Teil aus Silizium. Das Spurenelement spielt eine wichtige Rolle als Nähr- und Aufbaustoff für Knorpelmasse, Bindegewebe, Haut, Haare und Nägel. Es erhöht die Feuchtigkeitsbindung und steigert dadurch die Spannkraft und Elastizität des Gewebes. Darüber hinaus unterstützt Silizium die Bildung der Bindegewebsfasern Kollagen und Elastin sowie die Knochenbildung.

Ob es sinnvoll ist, Silizium in Form von Tabletten, Gel oder Pulver aufzunehmen, ist umstritten. Nach Angaben des Berufsverbandes der Frauenärzte hat Silizium tatsächlich positive Wirkung auf Gewebe und Haut. Allerdings gibt es keine Studien, die das wissenschaftlich belegen.

Decken Sie Ihren täglichen Bedarf deshalb besser auf natürliche Weise mit siliziumreichen Nahrungsmitteln. Dazu gehören Kartoffeln, Weizen, Petersilie, Blumenkohl und Erdbeeren sowie Spinat, Weintrauben, Erbsen, Paprika und Birnen.

Vitamin C gegen Orangenhaut

Vitamin C sorgt für die Bildung und Funktionserhaltung von Bindegewebe. Es ist an der Vernetzung der kollagenen Fasern beteiligt und hat deshalb durchaus seinen Platz in der Cellulitetherapie. Mit einer Vitamin-C-reichen Ernährung können Sie Ihren Bedarf leicht decken. Besonders viel Vitamin C enthalten Obst und Gemüse, vor allem Kiwis, Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Paprika und Grünkohl.