Kampf den freien Radikalen

Von Anette Waber
nahrhafte Lebensmittel
Wenn sich zu viele Freie Radikale im Körper befinden, greifen diese die Zellen an und lassen den Körper schneller altern. Freie Radikale können auch die Zellen der Blutgefäßwände schädigen: Die Gefäßwände bekommen dann Risse. Cholesterin und andere Stoffe, die im Blut transportiert werden, bleiben in diesen Rissen hängen und lagern sich ein. Das macht die Wände dick, hart und unbeweglich. Das Blut kann jetzt nicht mehr ungehindert fließen. Schließlich, wenn die Gefäße völlig verstopft sind, geht gar nichts mehr.

Die umliegenden Gewebe werden nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt und sterben ab. Dort, wo die Blutgefäße am feinsten sind, nämlich in der Nähe von Herz und Gehirn, passiert dies am schnellsten. Die Folge: Herzinfarkt und Schlaganfall. Die gute Nachricht: Sie sind den Angriffen freier Radikale nicht schutzlos ausgeliefert.

Antioxidantien gegen freie Radikale

Als hochwirksam im Kampf gegen die freien Radikale haben sich so genannte Antioxidantien erwiesen. Sie schützen die Körperzellen, indem sie freie Radikale unschädlich machen.

Zu den Antioxidantien zählen beispielsweise die Vitamine C und E, das Betacarotin als Vorstufe des Vitamin A sowie das Spurenelement Selen und das Coenzym Q10 (Ubichinon). Während Vitamin C und Betacarotin vor allem in Obst und Gemüse stecken, ist Vitamin E reichlich in Pflanzenölen, Nüssen und Samen enthalten. Selen kommt in Hülsenfrüchten, Nüssen, Bierhefe und Getreide vor. Aber auch in Fleisch, Meerestieren, Eiern und Sojaprodukten.

Allerdings kann der Selengehalt der Lebensmittel je nach Selengehalt des Bodens stark schwanken. Coenzym Q10 kommt in allen Lebensmitteln vor, besonders viel steckt in Spinat, Erdnüssen und Rinderherz.