Sexpannen – wenn die Sache schiefgeht

Er macht Spaß, ist gesund und sorgt dafür, dass wir uns den ganzen Tag wie auf Wolke Sieben fühlen: Die Rede ist von Sex.
Von Philipp Schöber
Paar im Bett beim Sex
Beim Sex kann es zu einigen unangenehmen Pannen kommen. Da hilft nur eines: cool bleiben!
Viele möchten, dass das Liebesspiel lustvoll und perfekt ist. Doch beim Sex kann es zu unangenehmen Pannen kommen. Wie Sie Sexpannen begegnen oder diese im Vorfeld ganz vermeiden können, zeigt Ihnen ellviva. 

Sexpannen können jedem passieren

Eben noch schwebten Sie und Ihr Schatz in den lustvollen Sphären des praktisch angewandten Kamasutras, und schon macht ein kleiner Pups die geballte Leidenschaft zunichte. Peinliche Berührtheit macht sich breit, und an prickelnde Erotik ist nicht mehr zu denken. Mit unseren Tipps können Sexpannen Sie so schnell nicht mehr aus der Ruhe bringen.

Tipps bei Sexpannen

Reißt das Kondom während des Geschlechtsverkehrs, folgt auf heiße Leidenschaft schnell kalte Ernüchterung. Die Gedanken kreisen fortan nur noch um eine mögliche Schwangerschaft oder eventuell auch um die Gefahr einer sexuell übertragbaren Krankheit.

Pille danach nehmen

Wenn Sie keinen Familienzuwachs planen, sollten Sie nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr unbedingt die sogenannte Pille danach nehmen. Diese gibt es auf Rezept. Die Pille danach muss spätestens 72 Stunden nach dem „Unfall" eingenommen werden, aber am besten so früh wie möglich. Je früher Sie das Mittel einnehmen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, eine Schwangerschaft zu verhindern. Da die Pille danach stärker konzentriert ist als die gewöhnliche Pille, sollten Sie nur in Notfällen auf sie zurückgreifen und sie nicht als regelmäßige Verhütungsmethode anwenden. Um sicher zu stellen, dass Sie sich nicht mit einer Geschlechtskrankheit infiziert haben, gehen Sie zum Arzt, und lassen Sie sich untersuchen.

Kondome - bei der Anwendung aufpassen

Dass Kondome hin und wieder reißen, lässt sich nicht vollständig vermeiden. Dennoch können Sie einige Dinge beachten, damit das Präservativ intakt bleibt. So stellen lange Fingernägel, Schmuck und Intimpiercings ein Risiko dar, Kondome zu beschädigen. Zudem haben Kondome ein Verfallsdatum, das immer auf der Einzelverpackung abgedruckt ist. Nach dessen Ablauf kann das Material porös werden. Benutzen Sie also keine Präservative mit abgelaufenem Verfallsdatum. Achten Sie auch auf die richtige Lagerung. Hitze und andauernde Druckbelastung, wie beispielsweise im Portemonnaie, können die Kondome ebenfalls beschädigen und die Gefahr eines Risses beim Sex erhöhen. Lagern Sie Kondome deshalb am besten bei Zimmertemperatur.

In flagranti erwischt

In Ihrem Schlafzimmer geht es heiß her, Sie und Ihr Partner laufen auf Hochtouren - und plötzlich steht Ihr Sprössling im Raum und will ein Glas Milch. Beim Sex erwischt zu werden ist für viele eine der peinlichsten Situationen und der Lustkiller schlechthin. Werden Sie in flagranti ertappt, schicken Sie den Störenfried freundlich hinaus, und nehmen Sie es mit Humor, denn an der Situation können Sie ohnehin nichts mehr ändern.

Wenn die Gefahr besteht, dass jemand Sie beim Liebesspiel stören könnte, sollten Sie vorher dafür sorgen, dass Sie ganz für sich allein sind, indem Sie beispielsweise die Schlafzimmertür abschließen. Haben Sie Kinder, können Sie mit diesen Zeiten vereinbaren, an denen Sie und Ihr Partner nicht gestört werden möchten, beispielsweise am Sonntagmorgen. In unserem Artikel „Ungestörter Sex trotz Kind" lesen Sie, wie Sie sich als Eltern Privatsphäre und intime Momente zu zweit schaffen können.

Pups & Co. - peinliche Geräusche passieren

Leidenschaftlicher Sex ist eng mit Geräuschen verknüpft: schnelles, lautes Atmen, lustvolles Stöhnen, das Quietschen des Betts. Gesellen sich dazu Pups- oder Grunztöne, die auch durch das Aneinanderreiben verschwitzter Körper erzeugt werden können, ist die Stimmung schnell im Keller. Viele fühlen sich dann peinlich berührt, weil sie das Gefühl überkommt, sich vor dem Partner bloßgestellt zu haben.

Dabei zeugen gerade solche Situationen von Menschlichkeit. Auch wenn bestimmte Geräusche Ihnen unangenehm sind, nehmen Sie sie locker und mit Humor. Denn Sex soll in erster Linie Spaß machen und nicht zum perfekten Leistungssport ausarten. Oder würden Sie Ihren Partner aus dem Bett werfen und es ihm übel nehmen, weil ihm seltsame Körpergeräusche entfleucht sind? Eben. Lachen Sie darüber, und lassen Sie sich von gelegentlichen unangenehmen Geräuschen in Ihrer Leidenschaft nicht stören.