Orgasmus - wie funktioniert er?

Sex macht glücklich und ist gesund. ellviva verrät, wie sich sexuelle Erregung bis zum Orgasmus steigern kann.
Von Philipp Schöber
Die gesundheitsfördernde Wirkung von Sexualität setzt nicht erst mit dem Orgasmus ein. Schon beim ersten Streicheln beginnt Ihr Gehirn, Glückshormone auszuschütten, die so genannten Endorphine. Sie sorgen dafür, dass Sie sich entspannt und wohl fühlen. Mit zunehmender Erregung können diese Hormone einen rauschähnlichen Zustand bewirken.

Orgasmus lässt den Puls ansteigen

Ihr Herz beginnt immer schneller zu schlagen. Der Puls kann auf um 120 Schläge pro Minute steigen und Ihr Blutdruck für kurze Zeit deutlich in die Höhe schnellen. Sie atmen bis zu 40 Mal pro Minute ein und aus. In der Regel tut es Ihrem Kreislauf gut, wenn er hin und wieder auf Touren gebracht wird. Ihre Haut wird stark durchblutet, möglicherweise beginnen Sie zu schwitzen. Ihr Gehirn überflutet den Körper weiter mit Endorphinen und anderen Botenstoffen sowie den Geschlechtshormonen Testosteron (Männer) und Östrogen (Frauen).

Orgasmus - Kontraktionen vor dem Höhepunkt

Kurz vor dem Orgasmus beginnen starke Kontraktionen (Muskelan- und -entspannungen) im Genitalbereich, die von dort aus viele Körpermuskeln anregen und wirkungsvoll trainieren. Während und kurz nach dem Orgasmus wirken besonders zwei Hormone: Das Prolaktin - ein Antistresshormon, das körperliche und geistige Anspannungen abbaut und das Serotonin, ein Hormon, dass ähnlich wie die Endorphine ein Gefühl der Glückseligkeit auslöst. Dieses Gefühl bestimmt auch die Entspannungsphase nach dem Liebesakt. Die Partner fühlen sich wohl und ausgeglichen. Mit dem Abklingen der Erregung sinken Blutdruck und Pulsschlag. Es setzt eine umfassende Entspannung ein.