
Zugegeben, die Legende vom Tellerwäscher, der zum Millionär wurde, ist zwar viel zitiert, aber persönlich kennen Sie wohl niemanden, der diese Karriere gemacht hat. Demnach Kommen die „Millionäre aus dem Nichts“ wohl auch nicht viel häufiger vor als Prinzen, die mittellose Mädchen heiraten. Das heißt aber keineswegs, dass nicht jeder seinen Wohlstand mehren kann. Denn Sie stehen wahrscheinlich heute schon besser da als ein Tellerwäscher und Sie wären auch mit etwas weniger als einer Million Euro zufrieden.
Wer reich geworden und geblieben ist, hat dies selten nur einem einzigen Erfolgsfaktor zu verdanken. Es ist eine Sache, in eine reiche Familie geboren zu werden. Doch nicht wenige der beneideten Wohlstandskinder haben ihr Erbe schnell verprasst, weil die Eltern ihnen nicht beigebracht haben, mit dem Geld geschickt umzugehen. Und die Börseneuphorie am Neuen Mark hat gezeigt, wie Unternehmer die schnell gewonnenen Millionen ebenso flott wieder loswurden - und mit ihnen die Aktionäre ihr Geld verloren. Der eine oder andere Pop- und Fernsehstar hat zudem bereits bewiesen, wie schnell auch selbst verdientes Geld aus dem Fenster geworfen ist, wenn man nicht vernünftig haushaltet.
Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, dass fehlendes Vermögen durch ein geschicktes Finanzmanagement aufgebaut, gesichert und vermehrt werden kann. Ein gewisses Gehaltsniveau ist natürlich die Voraussetzung dafür, Vermögen zu schaffen. Und je mehr Sie verdienen, umso besser ist es. Aber auch ein niedriges Gehalt, das Sie allein wahrscheinlich nicht zum Wohlstand bringen wird, können Sie mit klugem Haushalten und Investieren zumindest teilweise ausgleichen. Der Schlüssel zum Erfolg ist simpel: Senken Sie Ihre Ausgaben, erhöhen Sie Ihr Einkommen und investieren Sie das daraus gewonnene Geld clever.