Kommt es zu einer Erkrankung, kann die Situation schnell ernst werden. Gut, wenn Sie für diesen Fall vorgesorgt haben: Eine Impfung gegen FSME wird in allen Risiko-Gebieten Deutschlands empfohlen und auch von den Krankenkassen übernommen. Die Impfung sollte alle paar Jahre aufgefrischt werden. Ihr Arzt kann Sie darüber genau informieren.
Gegen Borreliose und andere Krankheiten, die von Zecken übertragen werden, gibt es leider keine Schutzimpfung. Hier hilft nur eines: Beachten Sie die Tipps zum Aufenthalt im Freien und bleiben Sie aufmerksam. Weitere Informationen zum Thema bietet unser Anwendungsgebiet „Zeckenübertragene Erkrankungen". Neben den verschiedenen Krankheiten stellen wir darin auch Behandlungsmethoden und wirksame Medikamente vor und geben Tipps zur Selbsthilfe.
Von Zecken sagt man, dass sie ihre Opfer beißen, was allerdings nicht ganz der Wahrheit entspricht. Tatsächlich stechen sie: Mit ihrem Mundwerkzeug ritzen sie unsere Haut auf und verankern danach ihren „Stachel" in der Wunde, aus der sie das sich sammelnde Blut trinken. Genau deshalb sollten Sie Zecken immer sehr vorsichtig entfernen und das Tier niemals zerdrücken oder quetschen. Durch das Quetschen gelangen sonst nur mehr Krankheitserreger in die Wunde.
Wenn Sie von einer Zecke gestochen worden sind, Hände weg von alten Hausmitteln wie Öl, Nagellack oder Klebstoff. Die Zecke erstickt zwar, wenn Sie damit eingerieben wird. Im Todeskampf gelangen aber vermehrt Erreger in die Stichwunde. Ratsamer ist, die Zecke mit einer Pinzette oder einer Zeckenschlinge zu entfernen. Achten Sie dabei auf Folgendes: