
Mit der Vollwert-Ernährung soll unsere Natur geschützt und gleichzeitig Lebensqualität und Gesundheit gefördert werden. Außerdem will sie faire Wirtschaftsbeziehungen und gerechtere Lebensbedingungen schaffen. Der Genuss kommt dabei- dank abwechslungsreicher Zusammenstellung der Kost - nicht zu kurz. Folgende sieben Grundsätze gelten für Lebensmittel im Sinne der Vollwert-Ernährung: Lebensmittel sollten
Vollwert-Ernährung ist eine überwiegend pflanzliche Ernährungsweise. Vollwertköstler bevorzugen gering verarbeitete und frische Lebensmittel. Wenn möglich, kaufen Sie Lebensmittel aus der Region und aus ökologischem Anbau. Dabei greifen sie auf das reichhaltige Angebot an Gemüse, Salat, Kräutern und Obst, Vollkornprodukten, Kartoffeln und Hülsenfrüchten zurück. Auch Milch und Milchprodukte wie Käse, Joghurt und Quark gehören in Maßen dazu. Auf Fleisch, Fisch und Eier dagegen wird aus Gründen der Umweltschonung weitgehend verzichtet. Etwa die Hälfte der Nahrungsmenge wird unerhitzt verzehrt. Das spart Energie schont Vitamine und Mineralstoffe.
Die Vollwert-Ernährung lässt sich problemlos in den Alltag integrieren. Und das Beste: Verbote gibt es nicht, nur Empfehlungen.

Die Gießener Vollwert-Ernährungs-Studie hat es gezeigt: Vollwertköstler leben gesünder als „normale" Esser. Sie nehmen mehr Ballaststoffe und weniger Cholesterin auf. Die Vitaminversorgungliegt deutlich über den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, mit Ausnahme von Vitamin B12. Die hohe Zufuhr an Vitamin E, Vitamin C und Carotinoiden kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs vorbeugen.
Die Vollwert-Ernährung eignet sich als dauerhafte Ernährungsform. Sie ist gut geeignet, den Nährstoffbedarf des Menschen zu decken. Kritisch wird beurteilt, dass stark verarbeitete Lebensmittel die als wenig empfehlenswert eingestuft werden. Denn auch diese Lebensmittel tragen zur Versorgung mit Nährstoffen bei.