Schlafstörungen - so wirkt Entspannung!

Sie sind müde und können trotzdem nicht einschlafen? So geht es vielen Erwachsenen in Deutschland. Lesen Sie mehr über die Ursachen von Schlafstörungen und was Sie dagegen tun können.

Von Sabine Haas
Stress in Alltag und Job, Überforderung und innerliche Unruhe - viele Menschen leiden unter Schlafstörungen und wälzen sich schlaflos im Bett hin und her. Dabei beginnt gesunder Schlaf schon tagsüber! Ein ruhiger und entspannter Tag führt auch zu einer erholsamen Nacht. Erfahren Sie, welche Faktoren häufig zu Schlafstörungen führen und wie Sie der Schlaflosigkeit begegnen können.

Schlafstörungen - das sind die Ursachen

Es gibt verschiedene Ursachen für Durchschlafprobleme oder andere Schlafstörungen, doch zumeist haben sie etwas mit Stress und innerer Unruhe zu tun. Senioren sind häufig von den Anforderungen des modernen Lebens gestresst. Zunehmender Straßenverkehr und technischer Fortschritt lösen häufig ein Gefühl der Hilflosigkeit aus, das zu Sorge und Grübeln führen kann. Dies raubt vielen den Schlaf bis der Schlaf selbst zum Problem wird. Die Betroffenen sind in einem Teufelskreis gefangen. Doch auch in anderen Altersklassen können Alltagsprobleme in Schlafstörungen enden: etwa Probleme im Job oder Überforderung, zu viele Termine oder Kinder und Haushalt.

Die Folgen von anhaltendem Schlafmangel sind Müdigkeit, Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten und schlechte Laune. Diese Auswirkungen können enormen Einfluss auf unser tägliches Leben haben. Damit Sie davon verschont bleiben und Ihr Körper sich nachts regenerieren kann, sollten sie einige Dinge beachten.

 

Schlafstörungen - was können Sie selbst dagegen tun?

Viele Betroffene versuchen das Problem mit spätem Zubettgehen oder Mittagsschlaf auszugleichen. Diese Lösungsansätze bewirken aber fast immer das Gegenteil. Besser ist es schon über den Tag verteilt etwas für seine innere Ruhe und Gelassenheit zu tun. So fördert etwa Sport den Schlaf deutlich. Allerdings ist es nicht ratsam, direkt nach dem Sport ins Bett zu gehen. Besser ist es, mindestens vier Stunden zwischen der Anstrengung und dem Niederlegen verstreichen zu lassen. Auch Yoga und Autogenes Training sorgen für die nötige Entspannung, um ungestört ein- und durchzuschlafen. Unverzichtbar für eine gute Nachtruhe ist auch das Umfeld. Ausreichende Dunkelheit, eine gute Matratze und eine angenehme Raumtemperatur von maximal 20°C sind dabei ideal. Störfaktoren wie Straßenlärm sollten ausgesperrt werden, denn Ruhe ist entscheidend für erholsamen Schlaf. Auch folgende Dinge sollten Sie vor dem Zubettgehen eher vermeiden:

Den letzten Ausweg sehen einige Betroffene in Medikamenten, wobei klassische Schlafmittel Nebenwirkungen wie Magenprobleme und die Gefahr der Abhängigkeit mit sich bringen. Natürliche Arzneimittel zur Entspannung haben dagegen weniger Nebenwirkungen und sind in der Regel rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Da diese Mittel über den Tag verteilt für Entspannung sorgen, fördern sie in der Nacht einen ungestörten Schlaf.

Mehr Infos zum Thema Entspannung finden Sie im ellviva-Kanal Wellness. Informationen zu Schlafstörungen erhalten Sie unter Gesundheit - besser Schlafen.

Redaktion: Daniela Thiele