Röntgen, Computertomografie & Co.

Bildgebene Verfahren wie CT und MRT zerlegen den Körper in Scheibchen - so lassen sich Krankheiten aufdecken.
Von Martin Fest
Sie sind auf den Arm gefallen und befürchten nun, dass der Arm gebrochen sein könnte? Um diese Diagnose zu bestätigen, wird der Arzt ein bekanntes bildgebendes Verfahren einsetzen: das Röntgen. ellviva verschafft Ihnen einen Überblick über die bekanntesten bildgebenden Verfahren.

Die Entwicklungen, die die sogenannten bildgebenden Verfahren in den vergangenen Jahrzehnten durchlaufen sind, sind rasant. Neben der altbekannten, bereits 1895 erfundenen Röntgenaufnahme sowie der häufig angewendeten Ultraschalluntersuchung (Sonografie) konnten sich noch andere Diagnoseverfahren durchsetzen. Dazu gehören vor allem die Computertomografie (CT), die Kernspintomografie (NMR, Magnetresonanztomografie, MRT) und die sogenannte Szintigrafie.

CT und MRT - der Körper in Scheibchen

Computertomografie und Kernspin erzeugen Schnittbilder, sogenannte Tomogramme, von jeder Schicht des Körpers. Diese werden per Computer ausgewertet. So entstehen dreidimensionale Körperbilder.

Die Szintigrafie zeigt dagegen die Anreicherung radioaktiv markierten Teilchen in einem bestimmten Organ. So lässt sich ein Urteil über dessen Versorgung mit Blut und seine Funktion fällen.