Vor diesen Risiken warnen deutsche Augenärzte nun durch ihren Fachverband, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). Zu den häufigsten Pflegefehlern zählen laut der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaft das Schlafen mit Kontaktlinsen und die Reinigung der Linsen mit Leitungswasser. Auch wer die Reinigungsflüssigkeit nicht täglich wechselt oder mit Wasser verdünnt, setze seine Augen einer erhöhten Infektionsgefahr aus. Bei harten Kontaktlinsen ist das Risiko einer Infektion geringer als bei weichen Linsen. Grund dafür sind die relativ großen Poren der weichen Kontaktlinsen. Hier können sich Krankheitserreger leichter festsetzen. Dennoch sollte bei allen Kontaktlinsen auf Hygiene geachtet werden. Dazu gehören das Händewaschen vor dem Einsetzen und Herausnehmen der Linsen, die tägliche Reinigung der Linsen mit speziellen Reinigungsmitteln und das regelmäßige Erneuern des Aufbewahrungsbehälters.
Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass Kontaktlinsenträger, die die Sehhilfen im Internet bestellen, einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Das liegt aber nicht an Qualitätsmängeln der Produkte, sondern daran, dass ein kompetenter Ansprechpartner fehlt, der Käufer über die sachgerechte Pflege der Linsen informiert.
Gerade Kontaktlinsenträger leiden häufig unter gereizten Augen. Dabei ist es ganz einfach, die Augen gezielt zu entspannen. Lesen Sie mehr dazu bei ellviva.