Die
Gürtelrose ist insbesondere für Menschen ansteckend, die noch keine
Windpocken gehabt haben oder deren Immunsystem geschwächt ist. Deshalb sollten diese Menschen Abstand von an Gürtelrose Erkrankten halten. Nur so kann die Ansteckungsgefahr, die direkt vom Bläscheninhalt ausgeht, gemindert werden.
Erkrankte selbst sollten sich schonen. Wichtig ist, eine zusätzliche bakterielle Infektion der Bläschen zu vermeiden. Deshalb sollten die Bläschen auf gar keinen Fall aufgekratzt, aufgestochen oder aufgescheuert werden. Achten Sie außerdem auf ausreichende Hygiene.
Von einer Selbstmedikation (insbesondere mit
Aciclovir) wird bei Gürtelrose abgeraten. Dieser Wirkstoff ist in der freiverkäuflichen Dosierung nur zur Behandlung von
Lippenherpes zugelassen.
Zu Beginn der Erkrankung oder auch bei
Schmerzen nach dem vollständigem Abheilen der Bläschen, können Einreibungen mit Cayennepfefferdickextrakt helfen, die Beschwerden zu lindern. Nach Rücksprache mit dem Arzt kann bei stark juckendem Hautausschlag der Wirkstoff
Polidocanol aufgetragen werden.