Ab dem 40. Lebensjahr sollten Sie einmal in drei Jahren eine Glaukom-Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen, bei der der Augeninnendruck gemessen wird. Risikopatienten sollten noch häufiger zu Vorsorgeuntersuchungen gehen.
Wenn Sie Sehbeschwerden haben, sollten diese immer augenärztlich abgeklärt werden.
Wenn Sie Beschwerden haben, die auf einen akuten Glaukomanfall hinweisen, sollten Sie sofort in die Klinik gehen. Das können beispielsweise örtliche und ausstrahlende Schmerzen im und am Auge, Nebelsehen sowie das Sehen von Farbringen sein. Der akute Glaukomanfall äußert sich weiter durch sehr starke
Kopfschmerzen, Druckgefühle am Auge und
Übelkeit, diese Anzeichen sollten schnellstmöglich behandelt werden. Das Gleiche gilt für einen tastbaren harten Augapfel.
Reaktionslose, mittelweite sowie entrundete Pupillen müssen sofort ärztlich untersucht werden. Bläulich verfärbte Bindehäute erfordern ebenfalls eine augenärztliche Untersuchung.
Wenn Sie Gesichtsfeldausfälle beim Sehen feststellen, ist ein Arztbesuch dringend anzuraten.
Bei sehr großen Augen von Säuglingen besteht ein dringender Verdacht auf ein angeborenes Glaukom und es sollte unbedingt ein Facharzt zu Rate gezogen werden. Das gleiche gilt für Krämpfe der Augenlider, erhöhte Lichtempfindlichkeit und vermehrten Tränenfluss.