Koriander, Kurkuma, Safran

Von Rosa Lundt

Koriander

Koriander ist eines der ältesten bekannten Gewürze. Sein Ursprung liegt in Vorderasien, heute ist er im ganzen Mittelmeerraum verbreitet und wird als Gewürzpflanze nahezu weltweit angebaut. Koriander blüht von Juli bis August. Er gehört, neben Ingwer, Kurkuma und Gewürznelken, oft zu den Bestandteilen von Curry.

Heilende Wirkung

Koriander gilt insbesondere als Keimbekämpfer. Er hemmt das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Sein Öl besitzt krampflösende Eigenschaften. Es mindert Blähungen und Völlegefühl.

Kurkuma

Kurkuma, auch Gelbwurzel genannt, ist vor allem als Gewürz bekannt – Curry. Curry besteht aus einem Mix verschiedenster Kräuter und weist oft eine gelbliche Farbe auf. Verantwortlich dafür ist Kurkuma. Die europäische Curry-Mischung besteht neben Kurkuma aus Zimt, Koriander und Nelken. In Indien heißt Curry lediglich „Gericht mit Soße“. Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und wird in tropischen Gebieten Asiens und Afrikas angebaut. In Asien gilt Kurkuma als Glücksbringer. Frauen reiben sich vor Hochzeiten die Hände damit ein, um eine glückliche, kinderreiche Ehe zu führen.

Heilende Wirkung

Die Inhaltsstoffe des Wurzelstockes Kurkuma erleichtern die Verdauung von Fetten. Blähungen und Völlegefühl werden gelindert. Außerdem wirkt Kurkuma entzündungshemmend und senkt den Cholesteringehalt des Blutes.

Safran

Auch das kostbarste Gewürz der Welt hat seinen festen Platz in der orientalischen Küche. Safran wird aus einer im Herbst blühenden Krokusart gewonnen. Jede Blüte enthält drei Stempelfäden. Um 1 Kilo Safran zu enthalten, benötigt man 80.000 bis 150.000 Blüten. Safran ist das teuerste Gewürz der Welt. Preislich liegt es in der gleichen Größenordnung wie Gold. Hauptsächlich wird er im Iran und in Mitteleuropa angebaut. Safran schmeckt bitter-scharf. Die in ihm enthaltenen Carotinoide färben Speisen gelb.

Safran

Heilende Wirkung

Safran wirkt gegen Krämpfe aller Art und ist leicht schmerzstillend. Außerdem gilt er als stark aphrodisierend. Safran sollte nur vorsichtig und sparsam verwendet werden, denn eine hohe Dosis von 10 bis 20 Gramm kann bereits tödlich sein.

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