Leckere Gewürze für mehr Geschmack

Das Salz in der Suppe: Erst Gewürze machen das Essen abwechslungsreich und interessant. ellviva hilft bei der Gewürzwahl und der richtigen Dosierung.
Beim Würzen das richtige Maß zu finden, erfordert ein wenig Übung. Einheitliche Dosierempfehlungen für alle Gewürze und Gerichte gibt es nicht, denn die Geschmäcker sind verschieden. Wichtig ist, dass Sie mit geringen Würzmengen starten und den Geschmack etappenweise prüfen. Manche Gewürze, wie Zimt, Paprika edelsüß und milden Curry können Sie löffelweise einsetzen. Andere wiederum, wie Nelke oder Cayennepfeffer sollten Sie vorsichtig abmessen und sich Prise um Prise an den gewünschten Geschmack herantasten.

SalzstreuerDie Basis des guten Geschmacks: Salz und Pfeffer

Pfeffer und Salz passen zu fast jedem Gericht und gehören daher zur Grundausstattung jeder Küche. Ohne Salz schmecken die meisten Mahlzeiten eher fade. Eine kleine Prise reicht aber schon, denn zu viel Salz überdeckt den Eigengeschmack der Speisen und kann bei empfindlichen Menschen den Blutdruck in die Höhe treiben. Auch wenn Sie nicht empfindlich auf Salz reagieren, sollten Sie höchstens 6 g pro Tag verzPfeffermühleehren und in jeden Fall Jodsalz bevorzugen. Diese Menge ist relativ schnell erreicht, selbst wenn Sie sparsam salzen.

Pfeffer verleiht dem Essen die nötige Schärfe. Während der mildere weiße Pfeffer sich prima für alle hellen Soßen eignet, gehört schwarzer Pfeffer in dunkle Soßen und macht sich wunderbar als Topping von gegrilltem Fisch. Wer es gerne richtig scharf mag, greift zu Chili oder Cayennepfeffer. Diese Gewürze regen den Speichelfluss ordentlich an - und damit auch den Appetit auf mehr.

 

Die Kür des guten Geschmacks

Möchten Sie etwas wirklich Raffiniertes zaubern, müssen Sie tiefer in die Gewürzkiste greifen, etwa zu Curry, Muskat, Zimt und süßem Paprikapulver. Curry ist ein Muss für exotische Gerichte - aus der indischen Küche gar nicht wegzudenken. Muskat verleiht einen nussigen Geschmack, der besonders zu Kartoffelgerichten gut passt. Für süße Desserts sollten Sie Zimt oder Vanillepulver - oder besser noch eine Vanilleschote - im Schrank haben. Süßes Paprikapulver verleiht herzhaften Gerichten eine angenehm süßliche Note. Hier finden Sie Vorschläge, welche Gewürze zu welchen Zutaten passen. Viel Spaß beim Kombinieren!

Fleisch

Das passt traditionell gut: Lorbeer, Majoran, Nelken, Paprika, Piment, Pfeffer, Senf, Zwiebeln

Raffinierte Varianten: Curry, Estragon, Ingwer, Kapern, Kümmel, Liebstöckel, Meerrettich, Muskat, Rosmarin, Salbei, Thymian, Wachholderbeeren

Geflügel

Das passt traditionell gut: Koriander, Lorbeer, Majoran, Oregano, Koriander, Paprika, Salbei, Sellerie

Raffinierte Varianten: Basilikum, Curry, Estragon, Ingwer, Kapern, Knoblauch, Liebstöckel, Meerrettich, Minze, Muskat, Petersilie, Rosmarin, Thymian, Wacholderbeeren

Fisch

Das passt traditionell gut: Dill, Petersilie, Petersilie, Schnittlauch, Zitrone

Raffinierte Varianten: Curry, Estragon, Ingwer, Kapern, Meerrettich, Schalotten, Senf, Weißwein

Gemüse und Salat

Das passt traditionell gut: Petersilie, Pfeffer, Zitrone, Zucker, Zwiebeln

Raffinierte Varianten: Anis, Basilikum, Bohnenkraut, Ingwer, Frühlingszwiebeln, Kerbel, Knoblauch, Koriander, Kreuzkümmel, Majoran, Muskat, Wacholderbeeren

Gewürze: Zimtstangen, AnissterneObst und Süßspeisen

Das passt traditionell gut: Zimt, Zitrone

Raffinierte Varianten: Anis, Ingwer, Nelke

 

Der richtige Zeitpunkt ist entscheidend

Die meisten Gewürze sollten Sie erst zum Ende der Kochzeit in den Topf geben. Denn durch lange Hitzezufuhr verlieren sie ihr Aroma. Ausnahmen sind Lorbeer, Wacholder, Safran, Meerrettich und die meisten getrockneten Kräuter. Diese Gewürze brauchen ihre Zeit, bis sie ein kräftiges Aroma entwickeln. Sie sollten deshalb von Anfang an mitkochen.

Zum Top-Thema: Ernährung
nach oben