Fieber ist eine Erhöhung der Körpertemperatur. Der Normalwert liegt bei etwa 37 Grad Celsius. Steigt die Körpertemperatur auf mehr als 38 Grad Celsius an, wird von Fieber gesprochen. Ab einer Körpertemperatur von 39 Grad Celsius liegt hohes Fieber vor. Eine Temperatur über 42,6 Grad Celsius ist meist tödlich. Typische Symptome des Fiebers sind neben der gestiegenen Körpertemperatur:
- Müdigkeit
- Schwäche
- Benommenheit
- Krankheitsgefühl
- Glieder- und Gelenkschmerzen
- Kopfschmerzen
- Appetitlosigkeit.
Wenn das Fieber steigt, kommen Kältegefühl und Schüttelfrost hinzu. Sinkt das Fieber, schwitzt man. Fieber ist weiterhin durch warme, gerötete Haut und trockene Lippen gekennzeichnet.
Fieber kann man im Enddarm (rektal), unter der Zunge (sublingual) oder in der Achselhöhle (axillar) messen. Die rektal gemessene Temperatur fällt um ca. 0,4 Grad Celsius höher aus als die Temperatur, die an den anderen genannten Stellen gemessen wird. Sie entspricht der Körperkerntemperatur und ist daher am aussagekräftigsten.