Früher Schlaf kann vor Depressionen schützen

Eine Studie der New Yorker Columbia University hat ergeben: Wenn Jugendlich sich zeitig schlafen legen, kann dies vor Depressionen schützen.

schlafende JugendlicheDie Wissenschaftler untersuchten das Schlafverhalten von rund 16.000 Jugendlichen. Dabei fanden sie heraus, dass die Studienteilnehmer, die spätestens um 22.00 Uhr zu Bett gingen, seltener an Depressionen erkrankten als diejenige, die sich erst nach Mitternacht schlafen legten. Die Teenager, die länger aufblieben, litten zu 24 Prozent häufiger an Depressionen und hatten zu 20 Prozent öfter Selbstmordgedanken. Die American Academy of Sleep Medicine empfiehlt Jugendlichen, mindestens neun Stunden pro Nacht zu schlafen. Bei den Teilnehmern der Studie lag der Durchschnitt bei sieben Stunden und 53 Minuten.

Die Forscher erklären das Ergebnis der Studie wie folgt: Müdigkeit erschwere die Stressbewältigung und auch das soziale Verhalten. Der Umgang mit Freunden beispielsweise sei dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem würden Konzentration und Urteilsvermögen beeinträchtigt. Ein weiterer Erklärungsansatz besteht darin, dass psychisch stabile Jugendliche sich eher einer früheren Nachtruhe fügen als Teenager mit Depressionen.

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News veröffentlicht am 02/02/2010.
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