Durch bestimmte Umwelteinflüsse laufen in unserem Körper Prozesse ab, die als oxidativer Stress bezeichnet werden. Dabei zerstören reaktionsfreudige Teile von Molekülen, die als freie Radikale bezeichnet werden, gesunde Zellen. Freie Radikale entstehen zum Beispiel durch Stress, Nikotinkonsum oder beim Sonnenbaden. Antioxidantien wirken dem Zell-Stress entgegen. Sie fangen freie Radikale ab und helfen dem Körper, gesund zu bleiben. Zum Teil ist unser Körper selbst in der Lage, Antioxidantien herzustellen. Wir können ihn jedoch zusätzlich unterstützen, indem wir die Gesundmacher mit der Nahrung zu uns nehmen. Besonders reich an Antioxidantien sind:
Weil es verschiedene Antioxidantien gibt und sie in unterschiedlichen Lebensmitteln vorkommen, ist eine abwechslungsreiche Ernährung am besten. Besonders der häufige Verzehr von Obst und Gemüse versorgt den Körper mit allem, was er braucht. Empfohlen werden drei Portionen (375 Gramm) Gemüse und zwei Portionen (250 bis 300 Gramm) Obst am Tag. Am gesündesten sind frische Nahrungsmittel. Da die meisten Antioxidantien unter der Schale sitzen, sollten Äpfel oder Tomaten vor dem Verzehr nicht geschält werden.
Vitamin C und E und die Spurenelemente Zink und Selen haben eines gemeinsam: Sie sind alle Antioxidantien. Weil es sehr viele andere Erscheinungsformen dieser gesunden Substanzen gibt, ist nicht für alle erforscht, wie viel wir täglich davon brauchen. Der Tagesbedarf an Vitamin C ist allerdings bekannt:
Alter in Jahren |
Tagesbedarf an Vitamin C |
| 1 bis unter 4 |
60 Milligramm |
| 4 bis unter 7 |
70 Milligramm |
| 7 bis unter 10 |
80 Milligramm |
| 10 bis unter 13 |
90 Milligramm |
| älter als 13 |
130 Milligramm |
Der Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C lässt sich zum Beispiel decken durch: